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Lasuv verschiebt Sanierung der Straße zwischen Pirna und Lohmen

Wegen Staugefahr auf B 172 Lasuv verschiebt Sanierung der Straße zwischen Pirna und Lohmen

Die geplante Sanierung der Staatsstraße 164 zwischen Pirna und Lohmen unter Vollsperrung hätte das Verkehrschaos in der Sandstein-Stadt weiter verschärft. Damit sich die Erreichbarkeit der Sächsischen Schweiz nicht weiter verschlechtert, wird dieses Jahr nicht gebaut.

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Quelle: dpa

Pirna. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) zeigt Gnade mit den staugeplagten Autofahrern in Pirna und der Sächsischen Schweiz. Sie verschiebt die ursprünglich für Juli und August dieses Jahres geplante Erneuerung der Schwarzdecke auf der S 164 zwischen der Sandstein-Stadt und Lohmen. Die Bauarbeiten sollten unter Vollsperrung erfolgen. Allerdings ist wegen der zahlreichen Baustellen in der Pirnaer Innenstadt sowie den Kanalarbeiten in Krietzschwitz die Verkehrssituation auf der B 172 bereits jetzt schon sehr angespannt und die Tourismusregion Sächsische Schweiz nur schwer erreichbar. Damit die S 164 insbesondere in den Sommerferien als Umleitung und Ausweichroute für alle Pendler und Urlauber zur Verfügung stehen kann, werde die Sanierung verschoben, teilte Lasuv-Sprecherin Isabel Siebert am Mittwoch mit.

Die Fahrbahnsanierung kann aller Voraussicht nach nicht vor dem Jahr 2019 nachgeholt werden. „Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat für 2018 weitere Baumaßnahmen angekündigt, die eine erneute Nutzung der Staatsstraße als Umleitungsstrecke erforderlich macht“, informierte Siebert weiter. Wie die Stadt Pirna muss auch der Kreis Hochwasserschäden aus dem Juni 2013 beseitigen.

Hierbei drängt die Zeit. Das machte Kerstin Westermann, Tiefbauamtsleiterin im Pirnaer Rathaus, auf der Sondersitzung des Stadtrates am Vorabend noch einmal deutlich. Bis Mitte 30. Juni 2019 muss die Flutsanierung bei den Fördermittelgebern abgerechnet werden. „D.h. die letzte Schlussrechnung muss bis Ende 2018 vorliegen, um die Abrechnungsfrist einhalten zu können“, so Westermann. Im Stadtgebiet geht es um insgesamt 123 Instandsetzungsvorhaben im Umfang von rund 36 Millionen Euro. Reichlich 76 Prozent sind bereits abgearbeitet. Derzeit laufen 29 Maßnahmen, weitere sieben haben noch nicht begonnen.

Warum aktuell parallel auf den beiden Nord-Süd-Achsen Maxim-Gorki-Straße und Breite Straße gebaut wird, was sich negativ auf den Verkehrsfluss auf der Bundesstraße vor allem aus Richtung Sonnenstein auswirkt, machte noch einmal CDU-Stadtrat Frank Ludwig deutlich: „Wir müssen die Fördermittel verbauen.“ Bei der „Gorki“ geht es immerhin um Baukosten von rund 1,1 Millionen Euro und bei der „Breiten“ sogar um reichlich 1,2 Millionen Euro. Liegen die Abrechnungen nicht fristgemäß bei den Fördermittelgebern vor, bleibt die Stadt auf den Kosten sitzen.

Die Verlängerung der Grünphase an der Volkshauskreuzung für Fahrzeuge aus Richtung Sächsischer Schweiz hat bereits für eine Entspannung im Verkehrsfluss auf der Bundesstraße gesorgt. Damit es nicht erneut zu einem Kollaps in der Haupturlaubssaison kommt, arbeitet die Stadt derzeit an einem Flyer, der über Alternativ- und Ausweichrouten informiert und in Hotels und Gaststätten der Region ausgelegt wird. „Das sind keine Umfahrungsempfehlungen“, betonte OB Klaus-Peter Hanke (parteilos). Es handelt sich um Routen, die in Pirna wieder enden, aber von Navigationsgeräten nicht angezeigt werden. Denn Touristen sowie Kunden der Händler und Gastronomen sollen die Stadt nicht meiden.

Von Silvio Kuhnert

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