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Kein Zug der Weißeritztalbahn in 2016 nach Kipsdorf

Auch für 2017 steht der Fertigstellungstermin noch nicht fest Kein Zug der Weißeritztalbahn in 2016 nach Kipsdorf

Nun steht es unumstößlich, unabänderlich fest: Alle Hoffnungen der Freunde der Weißeritztalbahn, für Weihnachten 2016 einen Ausflug mit der geliebten Bimmelbahn nach Kurort Kipsdorf einplanen zu können, zerschlagen sich jetzt. „Die Strecke kann in diesem Jahr nicht mehr fertig gestellt werden, die Restarbeiten sind vor Weihnachten nicht mehr zu schaffen.“

Auch derzeit wird an mehreren Abschnitten der Strecke intensiv gearbeitet.

Quelle: Peter Weckbrodt

Kipsdorf. Nun steht es unumstößlich, unabänderlich fest: Alle Hoffnungen der Freunde der Weißeritztalbahn, für Weihnachten 2016 einen Ausflug mit der geliebten Bimmelbahn nach Kurort Kipsdorf einplanen zu können, zerschlagen sich jetzt. „Die Strecke kann in diesem Jahr nicht mehr fertig gestellt werden, die Restarbeiten sind vor Weihnachten nicht mehr zu schaffen.“ Das stellte der Betriebsleiter der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft SDG, Mirko Froß, gegenüber DNN eindeutig fest. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten sei es allein nicht getan. Danach stünden umfangreiche Abnahmen der Gleise, Bauwerke und der technischen Einrichtungen durch die Bahnaufsichtsbehörde an. Dies schließe auch Abnahmefahrten ein. Nach den Gründen für die im Bauablauf eingetretenen Rückstände gefragt, nennt Froß wiederholte Ausfälle von Baumaschinen, auch habe ungünstiges Wetter zu Verzögerungen geführt.

Am Willen der Baubetriebe und deren Beschäftigen, die ihnen gesetzten straffen Termine einzuhalten, hat es zu keiner Zeit gefehlt. Davon konnten sich die DNN bei ihren wiederholten Besuchen auf den Baustellen zwischen Dippoldiswalde und Kurort Kipsdorf selbst ein Bild machen.

Auch derzeit wird an mehreren Abschnitten der Strecke intensiv gearbeitet. Denn noch sind die drei Bahnübergangssicherungsanlagen in Ulberndorf, Obercarsdorf und in Kipsdorf nicht komplett betriebsbereit. Zwischen der Buschmühle und Kipsdorf sind noch Stopf- und Richtarbeiten am Streckengleis durchzuführen. Auf dem Bahnhof Kipsdorf selbst hat die Gleismontage erst begonnen. Andere, für den Außenstehenden nicht erkennbare Leistungen, stehen weiter an.

Auch für 2017 will Froß sich hinsichtlich der ersten Zugfahrt derzeit nicht festlegen. Das ist durchaus nachvollziehbar, weiß doch keiner, wie der nahende Winter ausfallen wird.

Wie oft nach Fertigstellung der Strecke täglich Züge nach Kipsdorf fahren werde, darüber hat die heute in Weinböhla turnusmäßig zusammen kommende Zweckverbandsversammlung des Verkehrsverbundes Oberelbe VVO zu befinden. Das könnte spannend werden.

Von Peter Weckbrodt

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