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Kanalentschlammung an Moritzburger Fasanerie beendet

Teil der Großen Sichtachse wiederhergestellt Kanalentschlammung an Moritzburger Fasanerie beendet

Die Montage einer barocken Großvase am 18. Juli markiert den Abschluss des dritten Teilabschnittes der sogenannten Großen Sichtachse zwischen Schloss Moritzburg und dem Fasanenschlösschen.

Das Fasanenschlößchen um 1870. Damals war der Venusbrunnen noch in Betrieb.

Quelle: Archiv - Landesamt f. Denkmalpflege Sachsen

Moritzburg. Die Montage einer barocken Großvase am 18. Juli markiert den Abschluss des dritten Teilabschnittes der sogenannten Großen Sichtachse zwischen Schloss Moritzburg und dem Fasanenschlösschen. Die beiden letzten der insgesamt fünf Abschnitte umfassenden Baumaßnahme schließen sich bis zum Jahre 2019 an, teilt der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) mit.

Der Mitte des 18. Jahrhunderts künstlich angelegte Kanal zwischen Oberem Großteich und dem Fasanenschlösschen besitzt eine Länge von beinahe zwei Kilometern und ist ein wichtiger Bestandteil der barocken Kulturlandschaft. Durch die Sichtachse bot sich der Blick vom Speisesaal des Schlosses Moritzburg im 1. Obergeschoss bis zum Fasanenschlösschen.

Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Venusbrunnen außer Betrieb genommen, was zum Stillstand des Gewässers führte. Durch Laub, Pflanzenwuchs und Schlammbildung drohte der schleichende Verlust.

Ziel der zum Schutz von Fauna und Flora in mehrere Jahresabschnitte unterteilten Baumaßnahme ist die Wiederherstellung der Sichtachse, des Gewässerprofils und eines einheitlichen Gewässerbildes sowie die Sicherung der Uferbereiche.

Die Arbeiten unterliegen einer ökologischen Baubegleitung. Die Sanierungsarbeiten beginnen jährlich jeweils im besucherschwachen Winterhalbjahr, das im meteorologischen Mittel trockener als das Sommerhalbjahr ist.

Für die Baumaßnahme stellt der Freistaat Sachsen 1,738 Millionen Euro zur Verfügung. Bisher wurde der Kanal auf einer Länge von etwa einem Kilometer von Schlamm und Schlick befreit. Die Kosten dafür beliefen sich auf 720 000 Euro.

Von DNN

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