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Interview am Donnerstag: Heute mit Ralf Wätzig, Kreisvorsitzender der SPD

Die SPD muss mehr mit dem Volk reden Interview am Donnerstag: Heute mit Ralf Wätzig, Kreisvorsitzender der SPD

Der SPD-Kreisverband Sächsische Schweiz-Osterzgebirge nominierte am vergangenen Wochenende nicht nur seinen Bundestagskandidaten, sondern wählte auch einen neuen Kreisvorsitzenden. Die Delegierten wählten Ralf Wätzig wieder einstimmig in diese Funktion.

Wurde am 17. September auf dem Kreisparteitag des SPD-Kreisverbandes Sächsische Schweiz-Osterzgebirge als Kreisvorsitzender wiedergewählt: Ralf Wätzig.
 

Quelle: Daniel Förster

Pirna.  Der SPD-Kreisverband Sächsische Schweiz-Osterzgebirge nominierte am vergangenen Wochenende nicht nur seinen Bundestagskandidaten, sondern wählte auch einen neuen Kreisvorsitzenden. Die Delegierten wählten den bisherigen Kreisvorsitzenden Ralf Wätzig wieder einstimmig in diese Funktion. Der 42-Jährige ist außerdem SPD-Fraktionsvorsitzender im Pirnaer Stadtrat und seit fast 25 Jahren gesellschaftlich aktiv in Kirche, Jugend, Schule und Politik.

Frage: Sie wurden zum „neuen alten“ Vorstand gewählt. Wie ist Ihr Resümee der vergangenen zwei Jahre?

Ralf Wätzig: Ich kann selbstbewusst sagen, dass wir in den vergangenen zwei Jahren eine ordentliche Arbeit geleistet haben. Schon vor zwei Jahren habe ich gesagt, dass wir als SPD Schritt für Schritt denken müssen und auch nur so vorwärts kommen. Wir haben viel innerparteilich diskutiert, unter anderem auch darüber, wie wir uns der Öffentlichkeit präsentieren. Vor allem haben wir uns um unsere Leute in den Stadt- und Gemeinderäten bemüht, sozusagen den Einzelkämpfern die nötige Unterstützung gegeben.

Beim Kreisparteitag am vergangenen Wochenende haben Sie ein neues Arbeitsprogramm verabschiedet. Was sind die Kernpunkte?

Neben den Wahlen 2017 steht das neue Arbeitsprogramm vor allem unter dem Titel „Nach innen, nach außen, nach vorne“. Mein Ziel ist es, die SPD mehr noch als in der Vergangenheit als „Diskussionspartei“ ins Gespräch zu bringen. Ich möchte, dass wir noch mehr mit Vereinen, Verbänden, Gewerkschaften und auch mit den Kirchen ins Gespräch kommen. Das heißt für uns, aktiv auf diese Gruppen zuzugehen und als kompetenter Ansprech- und Dialogpartner zur Verfügung zu stehen. Ob sie das nutzen, werden wir sehen. Aber zumindest möchte ich es anbieten.

Haben Sie diesbezüglich schon konkrete Pläne?

Ich bin ein sehr großer Fan von Martin Duligs Küchentisch-Tour. In diesem Jahr war er ja schon in Pirna, ich habe damals sehr dafür gekämpft, dass er hier Station macht. Am 25. Oktober wollen wir als Kreisverband diese Art von Diskussion fortführen. Geladen sind Daniela Kolbe, die Generalsekretärin der SPD Sachsen und gleichzeitig Bundestagsabgeordnete, sowie Vertreter vom deutschen Gewerkschaftsbund und der Sächsischen Handwerkskammer. Vor allem geht dort um das Thema Zukunft und Rente. Wir haben ja jetzt eine Rentenerhöhung bekommen, doch was passiert in 20 Jahren? Thematisiert wird auch das Thema Armut beziehungsweise Armut in den Handwerksbetrieben.

Werden die Gespräche ähnlich wie bei Martin Duligs Küchentischtour ablaufen?

Ja, ähnlich wie bei Herrn Dulig gibt es dann einen Tisch, an dem die Akteure sitzen. Leute aus dem Publikum können sich dazugesellen und ihre Fragen stellen oder Statements abgeben. Diese Form finde ich klasse, weil sie eine ordentliche Diskussion zulässt. Das sind Dinge, die ich in Zukunft kontinuierlich anbieten möchte, denn es wird viel zu wenig miteinander geredet.

Von Juliane Weigt

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