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Innovative e-Lastenfahrräder kommen aus Glashütte

e-Mobilität Innovative e-Lastenfahrräder kommen aus Glashütte

Das Unternehmen urban-e produziert umweltfreundliche Lastenfahrräder mit elektrischer Tretunterstützung, die vor allem für die umweltschonende Paketzustellung genutzt werden, denn „Online-Shopping liegt im Trend“ weiß Mitarbeiter Vincent Bekert. Die Cargobikes können in einer großen Box bis zu 90 Kilo transportieren.

Das Unternehmen urban-e produziert umweltfreundliche Lastenfahrräder mit elektrischer Tretunterstützung

Quelle: Dietrich Flechtner

Glashütte. Das Unternehmen urban-e produziert umweltfreundliche Lastenfahrräder mit elektrischer Tretunterstützung, die vor allem für die umweltschonende Paketzustellung genutzt werden, denn „Online-Shopping liegt im Trend“ weiß Mitarbeiter Vincent Bekert. Die Cargobikes können in einer großen Box bis zu 90 Kilo transportieren und die Nachfrage steigt.

„Bei den großen Kurierdiensten und Paketunternehmen herrscht momentan Torschlusspanik“ sagt Beckert. In immer Städten gibt es Autofreie Zonen und Lieferwagen, die in zweiter Reihe parken sind ein ungern gesehen. In Dresden setzt der Kurierdienst „Im Nu“ bereits auf die e-bike Flotte des jungen Unternehmens urban-e aus Glashütte.

Nachdem der Verkauf an Geschäftskunden angelaufen ist, will das 2011 gegründete Unternehmen nun auch Privatkunden erreichen und kooperiert dafür mit dem Pentagon Sales, einem der größten Fahrräder-Vertriebe. Die Kooperation ermöglicht die e-Lastenfahrräder mit einer patentierten Reifentechnik auszustatten, die ohne Luft auskommt und somit unanfällig für Glasscherben auf den Straßen ist.

Der Rahmen der e-Cargobikes hat eine lange Reise aus Thailand hinter sich. Der elektrische Antrieb kommt dafür von nebenan aus dem Unternehmen Binova (DNN berichtete). Urban-e übernimmt die Fertigung und den Vertrieb der 45 Kilo schweren Lastenfahrräder, die in der Anschaffung rund 5000 Euro kosten. „Der Vorteil gegenüber Autos liegt demnach nicht unbedingt in der Kostenersparnis, sondern in Zeitgewinn, Emissionsschutz und Flexibilität“ sagt Bekert.

Die e-Cargobikes sind etwas breiter als gewöhnliche Fahrräder. Daher sieht Bekert die Notwenigkeit in der Politik, den steigenden Einsatz von elektrischen Lastenrädern durch breite Fahrradwege zu berücksichtigen. Die Mindestanforderung an Radwege für e-Lastenräder entspricht der Fahrradspur der Dresdner Sankt Petersburger Straße, zwischen Hauptbahnhof und Albertplatz. „Eine alternative wäre auch die Freigabe der Busspuren für Radler, wie es bereits in anderen Städten üblich ist“, betont Bekert.

Die größte Herausforderung in der Entwicklung von e-Lastenfahrrädern liegt in der begrenzten Transportlast. In der Zukunft müssen neue Materialen und Konstruktionen getestet werden, die noch mehr Gewicht tragen können, ohne Schäden am Rad oder die Sicherheit des Fahrers zu riskieren. „Bei 90 Kilo ist im Moment Schluss“ erklärt Bekert.

Die vier Mitarbeiter betreiben das Unternehmen urban-e in Nebenbeschäftigung. Mit dem geplanten Einstieg in den systematischen Vertrieb auch an Privatkunden, soll die Marke ausgebaut werden. Dafür wird das Glashütter Unternehmen umziehen müssen, denn das Lager und die Werkstatt platzen aus allen Nähten. „Wir erleben gerade die Renaissance des Rades“, sagt Bekert und ist sich sicher, dass „in absehbarer Zukunft die vielen Pakete in Städten nur noch per Lastenfahrrad zugestellt werden können“.

Von Tomke Giedigkeit

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