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Grundstein für Wassersport-Komplex gelegt

Radebeul Grundstein für Wassersport-Komplex gelegt

Es sei ein historischer Ort, an dem sich Politiker und Bürger am wechselhaften Nachmittag des 24. Mai zusammengefunden haben, erklärt Bürgermeister Winfried Lehmann. Kurz vorm Jahreswechsel wurde an der Festwiese 9 die alte Bootshalle abgerissen. Nun entsteht ein neuer Bootshauskomplex.

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Der Grundriss lässt sich mittlerweile gut erkennen. Bis zum Jahresende soll die Halle stehen.

Quelle: Lisa-Marie Leuteritz

Radebeul. Es sei ein historischer Ort, an dem sich Politiker und Bürger am wechselhaften Nachmittag des 24. Mai zusammengefunden haben, erklärt Bürgermeister Winfried Lehmann. Kurz vorm Jahreswechsel wurde an der Festwiese 9 die alte Bootshalle abgerissen. Gebeutelt von den Hochwasserereignissen 2002, 2006 und 2013 lohnte sich nur noch der Abriss mit anschließendem Neubau, das sah auch der ansässige Ruderverein ein.

Die Bodenplatte hat die erste größere Menschenmenge, bestehend aus Oberbürgermeister Bert Wendsche, Bürgermeister Winfried Lehmann, Radebeuler Stadträten, Vereinsmitgliedern, Bauherren und sogar Landtagspräsident Matthias Rößler, ausgehalten und der symbolische Grundstein wurde versenkt. Die neue Bootshalle wird nicht nur Boote der Segler, Ruderer und Kanuten beherbergen, sondern gleichzeitig auch die sanitären Anlagen sowie den Kraftraum. Neben der Halle wird auch am historischen Boothaus Hand angelegt. Das Dach muss erneuert werden. „Wir sind derzeit im Gespräch mit der Denkmalschutzbehörde“, so Lehmann. Rund 800 000 Euro fließen in die neue Halle und etwa 200 000 Euro in das neue Dach. Insgesamt fördert der Freistaat 950 000 Euro, welche noch von den Flutmitteln 2013 stammen und 50 000 Euro kommen aus der Sportförderung.

Ordnungsbürgermeister Lehmann betont noch einmal die historische Bedeutung des Zentrums sowie die lange Tradition. Bereits 1919 gründete sich der Radebeuler Ruderverein Lößnitz. 1923 konnte die Einweihung des vereinseigenen Bootshauses gefeiert werden. Über die Jahre konnte der Verein so einige Erfolge und Medaillen für sich beanspruchen. 2002 wurden die Anlagen erstmals schwer beschädigt, fast das ganze Equipment konnte rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Nach Sanierungsmaßnahmen folgte das Hochwasser 2006 aufgrund der Schneeschmelze und der neue Trainingsraum wurde erheblich in Mitleidenschaft gezogen. 2013 folgten die nächsten Wassermassen und dann war allen Beteiligten klar, dass nur ein Abriss mit anschließendem Neubau Sinn macht. Dieser ist nun in vollem Gange.

Lehmann sieht in dem Bootshauskomplex eine Grundlage für die Infrastruktur, welche vor allem Familien zugute kommt. Sowohl Leistungssportler als auch generationsübergreifender Sport werden hier gefördert. Außerdem ist es ein beliebter Halt für Wassertouristen und Reisende. Diesen will man auch künftig Möglichkeiten zum Verweilen ermöglichen. 2019 feiert der Ruderverein einhundertjähriges Bestehen. „Die letzte Ruderregatta fand 1994 statt, es wird höchste Zeit für eine Fortsetzung pünktlich zum Jubiläum 2019“, plant Lehmann. Bis es soweit ist, will der Bürgermeister einen Zustand herstellen, der als abgeschlossen gelten kann. Ganz im Sinne des Wassersportes.

Von Lisa-Marie Leuteritz

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