Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 2 ° Regenschauer

Navigation:
Google+
Grünes Licht für Pirnas Südumfahrung

Baubeginn 2017 Grünes Licht für Pirnas Südumfahrung

Staugeplagte Bewohner und Besucher können aufatmen: Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat knapp 97 Millionen Euro für den Bau der Ortsumgehung Pirna freigegeben (DNN berichteten). Mit der knapp vier Kilometer langen Umgehung soll die Große Kreisstadt vom Durchgangsverkehr in die Sächsische Schweiz entlastet werden.

Voriger Artikel
Die Flüchtlinge sind gegangen, ihre Kunst bleibt
Nächster Artikel
Preisträger für Ehrenamt gesucht

 
 

Quelle: dpa

Pirna.  Staugeplagte Bewohner und Besucher können aufatmen: Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat knapp 97 Millionen Euro für den Bau der Ortsumgehung Pirna freigegeben (DNN berichteten). Mit der knapp vier Kilometer langen Umgehung soll die Große Kreisstadt vom Durchgangsverkehr in die Sächsische Schweiz entlastet werden und der steile Anstieg der B 172 am Sonnenstein künftig wegfallen. „Touristen werden in Zukunft komfortabler an- und abreisen und die Pirnaer werden durch einen Rückgang des Verkehrs eine deutliche Entlastung spüren. Gewinner sind damit alle“, erklärte CDU-Bundestagsabgeordneter Klaus Brähmig dazu. Das Projekt ist Teil eines Investitionspakets der Bundesregierung für das Bundesfernstraßennetz.

Ohne Stau in die Sächsische Schweiz

Dobrindt erteilte am Mittwoch in Berlin Baufreigaben für insgesamt 24 Straßenbauvorhaben in ganz Deutschland mit einem Gesamtvolumen von rund 2,1 Milliarden Euro. „Wir starten heute ein kräftiges Upgrade für die Infrastruktur“, sagte er. Nun könne schnell mit der Umsetzung begonnen werden. „Das Nadelöhr sind jetzt nicht mehr die Finanzen, sondern die Planungen der Länder.“ Von dem Investitionspaket profitiert auch Pirna. Die Südumfahrung soll die Stadt vom Durchgangsverkehr befreien. Denn ein großer Teil des Verkehrs rollt über die B 172 mitten durch die Innenstadt. Täglich staut es sich auf der dichtbefahrenen Bundesstraße, die hoch zum Sonnenstein führt. Vor allem an den Wochenenden gibt es kaum ein Durchkommen. Die Umfahrung ist das einzige sächsische Projekt, das bei der Baufreigabe berücksichtigt wurde. Für die neue Straße besteht bereits Baurecht, teilte Stadtsprecherin Jekaterina Nikitin auf DNN-Anfrage mit. Der Planfeststellungsbeschluss wurde ebenfalls erteilt. Sind alle Planungen, Ausschreibungen und Bauvorbereitungen abgeschlossen, steht laut Stadtverwaltung einem Baustart im nächsten Jahr nichts mehr im Wege.

Schon zu DDR-Zeiten ein Politikum

Seit vielen Jahren schon drängen Oberbürgermeister, Landrat, Bundestagsabgeordneter und vor allem die Bürger auf die neue Südumfahrung. Die ersten Konzepte für die Ortsumgehung beziehen sich auf Pläne, die noch aus DDR-Zeiten stammen. Zwischen 1994 und 1997 wurden einige stadtnahe sowie stadtferne Varianten geprüft. 2001 wurde die jetzige Linienführung festgelegt, die drei Jahre später vom Bundesverkehrministerium bestätigt wurde.

„Ein großer Tag für Pirna“

Die Bürgerinitiative „Pro Sächsische Schweiz – Südumfahrung Pirna jetzt“ hatte sich für einen baldigen Bau der Umfahrung eingesetzt. Freudige Reaktionen gibt es auch aus dem Pirnaer Rathaus: „Das ist ein großer Tag für Pirna. Aus sehnsüchtiger Hoffnung ist nun endlich Gewissheit geworden. Das Ende der unhaltbaren Zustände ist in Sicht“, findet Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke. „Im Namen der Stadt danke ich all denen, die sich gemeinsam mit uns in Pirna und Berlin für den Bau der Südumfahrung eingesetzt haben.“

Von Juliane Weigt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Region News

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr

19.11.2017 - 15:05 Uhr

Einsatz des Innenverteidigers in Dresden noch offen / Italo-Argentinier hat noch viele Freunde in der Elbmetropole

mehr