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Freital beschenkt sich selbst – zum 100 Stadtjubiläum gibt es ein Zentrum

Freital Freital beschenkt sich selbst – zum 100 Stadtjubiläum gibt es ein Zentrum

Wie soll das lange ersehnte Stadtzentrum von Freital aussehen? Um diese, seit rund 96 Jahren gestellte Frage, ging es im Rahmen einer Bürgerinformationsveranstaltung im Freitaler Stadtkulturhaus. Anlass für die Wiederaufnahme des alten neuen Themas war die Vergabeentscheidung des Freitaler Stadtrates, der sich für einen Investor für das Areal entschieden hat.

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Freitals Oberbürgermeister Uwe Rumberg (CDU) während der Info-Veranstaltung im Kulturhaus.

Quelle: Kerstin Ardelt-Klügel

Freital. Wie soll das lange ersehnte Stadtzentrum von Freital aussehen? Um diese, seit rund 96 Jahren gestellte Frage, ging es im Rahmen einer Bürgerinformationsveranstaltung im Freitaler Stadtkulturhaus. Anlass für die Wiederaufnahme des alten neuen Themas war die Vergabeentscheidung des Freitaler Stadtrates, der sich bei seiner letzten Sitzung im September für die RTLL Generalbau GmbH Kirchberg als Investor für das Areal „Sächsischer Wolf“ positioniert hatte.

Die Freitaler hatten sich im Vorfeld für Ihr Stadtzentrum neben ganz viel Grünflächen, eine aufgelockerte offene Bauweise, eine Promenade samt Stadtplatz sowie Platz für Wohn- und Gewerbeflächen gewünscht. Nicht zu vergessen einen Treffpunkt für Jung und Alt, einen Spielplatz, Gastronomie, möglicherweise auch ein Hotel und ganz wichtig: kleinteiligen Handel. Wie er diese Vorstellungen umsetzt hat, zeigte RTLL-Projektleiter Michael Hampel den Freitalern Mittwochabend anhand von Visualisierungen. Mit diesem Mix will Hampel ein lebendiges Stadtzentrum erhalten.

Wann es damit losgehen soll? Allein das kommende Jahr wird für einen so genannten Aufstellungsbeschluss benötigt, der für den Bebauungsplan notwendig ist. Auch in diesem Prozess werden die Freitaler noch mal gehört. Und wenn der Stadtrat das Ganze mit einem Satzungsbeschluss Ende 2018 frei gibt, herrscht ab 2019 Baurecht. Zum 100-jährigen Stadtjubiläum im Jahr 2021 soll dann das zu Ende gebracht sein, was mit dem Reformarchitekten Rudolf Bitzau 1923 auf den Weg gebracht worden ist.

Damals hatte die SPD-geführte Stadt unter Regie ihres Oberbürgermeisters Dr. Carl Wedderkopf die Vision, aus Freital eine Art Wohlfahrtsinsel zu machen. Mit einem Stadthaus samt Volksbuchhandlung, einem hochwertigen Café sowie Finanzamt, Polizeidienststelle, Städtischer Gewerbeschule bis hin zu einem Krematorium. „Von der Wiege bis zur Bahre“, so hieß der damalige Slogan. Der Stadtkern sollte in Form eines profanen Petersplatzes entstehen, erinnert Professor Hans-Georg Lippert vom Lehrstuhl für Baugeschichte an der TU-Dresden. Wenig ist von den damaligen Ideen umgesetzt worden. Umso größer ist jetzt die Erwartungshaltung in das, was die Stadtväter seit 2009 mit dem stetigen Ankauf von Flächen auf den Weg gebracht haben.

Von Kerstin Ardelt-Klügel

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