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Fleißige Blutspenderin aus Weinböhla wird in Berlin geehrt

Weltblutspendertag Fleißige Blutspenderin aus Weinböhla wird in Berlin geehrt

Sylvia Dix wird anlässlich des Weltblutspendertags am 14. Juni in Berlin durch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) geehrt. Bereits 66 Mal hat sich die 54-jährige Sächsin Blut für den guten Zweck abnehmen lassen. Das entspricht 33 Litern Blut, die in Form von Transfusionen Menschen nach schweren Unfällen eine lebensrettende Operation ermöglichten.

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Sylvia Dix ist beim DRK in der Blutspende aktiv

Quelle: Dietrich Flechtner

Weinböhla. Sylvia Dix wird anlässlich des Weltblutspendertags am 14. Juni in Berlin durch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) geehrt. Bereits 66 Mal hat sich die 54-jährige Sächsin Blut für den guten Zweck abnehmen lassen. Das entspricht 33 Litern Blut, die in Form von Transfusionen Menschen nach schweren Unfällen eine lebensrettende Operation ermöglichten.

Vor 20 Jahren spendete die ehrenamtliche Mitarbeiterin beim DRK zum ersten Mal Blut. Damals leitete Dix eine Kindergruppe der Hilfsorganisation in Meißen und der Chef wollte die Mitarbeiter zum Blutspenden animieren. „Für die Zeit der Blutspende gab uns mein ehemaliger Chef frei, das war eine große Motivation“, schmunzelt Dix, die heute in Weinböhla lebt und in einem Kindergarten arbeitet.

Von der Möglichkeit zur verlängerten Arbeitspause, ist die Blutspende für Dix zur festen Gewohnheit geworden. Fünf Mal im Jahr geht sie in Meißen spenden. Nachdem sie selbst einen halben Liter Blut gespendet hat, betreut sie ehrenamtlich die Spender während der Aktionstage und schaut, dass alle genug trinken und sich mit einem Imbiss stärken.

„Wer das erste Mal zur Blutspende geht, sollte sich Zeit nehmen“, weiß Dix aus der Erfahrung mit unzähligen Spendern, die sie betreut hat. „Wer in Ruhe trinkt, etwas isst und seinem Körper nach der Spende Ruhe gönnt, verkraftet die Erstspende meist ohne Probleme“. Neben dem Gefühl etwas gutes zu tun, bekommt der Spender eine kostenlose Blutuntersuchung. „Jedes Blut wird analysiert und auf Krankheiten getestet“, erklärt Dix. Bei Auffälligkeiten kontaktiert das DRK die Spender.

Zu Engpässen in den Krankenhäusern kommt es meist im Sommer. Durch Ferien und Hitze kommen weniger Menschen zum Blutspenden. „Besonders junge Leute fehlen“, nennt Dix das Problem. Der Weltblutspendertag in Berlin soll das ändern und auf das Thema aufmerksam machen. Die Rede wird ein Unfallopfer halten, der auf die Spenden von 45 Menschen angewiesen war, um überleben zu können. Sein Vater erklärt, auch er habe erst mit dem Blutspenden nach der Rettung seines Sohnes angefangen und hofft, dass es viele Menschen früher machen werden.

Beim DRK ist Dix nicht nur als ausdauernde Blutspenderin aktiv. Seit 2 000 ist sie als Kreisbereitschaftsleiterin im sächsischen Katastrophenschutz engagiert. Für ihren Einsatz bei den vergangen Flutkatastrophen durch Elbehochwasser hat Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) sie bereits mit der Hochwassermedallie geehrt. Eine Kollegin vom DRK hat Dix nun für die Reise nach Berlin vorgeschlagen. Sie freut sich besonders auf die Gespräche mit den anderen Spendern. Aus jedem Bundesland reisen zu der Gala drei Delegierte an, um stellvertretend das Engagement aller Blutspender zu würdigen und das Thema an die Öffentlichkeit zu bringen.

Was die Blutspenderin Dix immer weiter motiviert, sich für den guten Zweck pieksen zu lassen? „Wer einmal mit dem roten Virus infiziert ist, wird den so schnell nicht wieder los“ sagt Dix und meint die gute Gemeinschaft beim DRK und das freudige Gefühl, helfen zu können.

Von Tomke Giedigkeit

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