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Europaplakette an Stadt Pirna verliehen

Internationale Auszeichnung Europaplakette an Stadt Pirna verliehen

Die Stadt Pirna strebt den Europapreis an. Mit der Verleihung des Europlakette hat die Sandsteinstadt die dritte von vier Stufen erreicht.

Marlene Rupprecht (2.v.r.) überreichte OB Klaus-Peter Hanke (M.) im Beisein von Günter A. Binder (Bürgermeister von Baienfurt, l.), Marie Blazkova (OB von Decin, 2.v.l.) und Burkhard Mast-Weisz (Bürgermeister von Remscheid, r.) die Europaplakette.

Quelle: Daniel Förster

Pirna. Vom Europarat hat die Stadt Pirna die Europaplakette verliehen bekommen. Damit würdigt die 1949 gegründete Organisation, die 47 Staaten als Mitglieder zählt, das Engagement der Einwohner für internationale Partnerschaft. Am Sonnabend hat Marlene Rupprecht, Ehrenmitglied des Europarates, die Auszeichnung an OB Klaus-Peter Hanke (parteilos) übergeben. Bei der Feierstunde waren etliche seiner Amtskollegen aus Pirnas Partnerstädten anwesend. Denn die Pflege der Verbindungen ins finnische Varkaus, ins französische Longuyon, ins polnische Boleslawiec oder zur tschechischen Stadt Decin ist ein Grund für die Preisverleihung.

Die Plakette ist die dritte Stufe zum Europapreis. Bereits 2004 hat die Sandstein-Stadt das Europadiplom und 2013 die Europafahne überreicht bekommen. „Wir sind seit der politischen Wende eine von drei Kommunen, die überhaupt die dritte Stufe des Europapreises erreicht hat“, sagte Stadtoberhaupt Hanke nicht ohne Stolz. Dieser Preis wurde in Ostdeutschland bislang nur Dresden und Bergen auf Rügen zuteil. Es sei ein Dank und eine Auszeichnung für alle Bürger, die die zum Teil bereits seit über 55 Jahre bestehenden Städtepartnerschaften hüten und pflegen. „Wir werden die Freundschaften stetig festigen und ausbauen“, versprach OB Hanke. Denn Ziel der Stadt sei es, die vierte und höchste Stufe, die Verleihung des Europapreises, zu erreichen.

Der Preis wurde 1955 von der Parlamentarischen Versammlung des Europarates in Straßburg ins Leben gerufen. Sein Ausschuss für Soziales, Gesundheit und nachhaltige Entwicklung entscheidet über die Vergabe der jeweiligen Stufen. Jeweils 20 Kommunen erhalten im Jahr das Europadiplom sowie die Europafahne. Die Plakette geht jährlich maximal nur an zehn Städte. Und der Europapreis wird im Jahr nur ein- bis zweimal verliehen. Pirnas Nachbarstadt Dresden besitzt ihn seit 2015.

In ihrer Rede erinnerte Rupprecht daran, dass offene Grenzen ohne Kontrollen vor einigen Jahren in Europa noch keine Selbstverständlichkeit. Sie machte noch einmal auf die Ziele des Europarates aufmerksam, und zwar Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit zu fördern. Und OB Hanke versicherte, dass in Zeiten von Brexit und der Ruf von populistischen Strömungen nach nationaler Abschottung, sich Pirna weiter für internationalen Austausch und grenzüberschreitende Zusammenarbeit einsetzen werde.

Von Silvio Kuhnert

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