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Erweiterung der Pestalozzi-Oberschule in Copitz kostet 13,1 Millionen Euro

Start im Frühsommer Erweiterung der Pestalozzi-Oberschule in Copitz kostet 13,1 Millionen Euro

Auf seiner ersten Sitzung im neuen Jahr wird der Pirnaer Stadtrat die Weichen für eines der größten Investitionsvorhaben der nächsten Jahre stellen. Im kommenden Frühsommer soll die Sanierung der Pestalozzi-Oberschule im Stadtteil Copitz beginnen. Den Baubeschluss für das 13,1 Millionen Euro teure Vorhaben wollen die Räte am 24. Januar treffen.

Das Copitzer Schulhaus ist dringend sanierungsbedürftig.

Quelle: Archiv

Pirna. Auf seiner ersten Sitzung im neuen Jahr wird der Pirnaer Stadtrat die Weichen für eines der größten Investitionsvorhaben der nächsten Jahre stellen. Im kommenden Frühsommer soll die Sanierung der Pestalozzi-Oberschule im Stadtteil Copitz beginnen. Den Baubeschluss für das 13,1 Millionen Euro teure Vorhaben wollen die Räte am 24. Januar treffen.

An dem Copitzer Schulhaus herrscht ein enormer Investitionsstau. 1888 zogen die ersten Schüler in das Gebäude ein. Bis etwa 1930 wurde es in mehreren Abschnitten erweitert. 1945 ließ man Kriegsschäden beseitigen. An der Schule wurden seitdem keine größeren Sanierungs- bzw. Baumaßnahmen durchgeführt. Dies merkt man der Bausubstanz allmählich an. So befindet sich z.B. das Dach in einem desolaten Zustand, die Grundmauern sind feucht und die zum Großteil noch vorhandenen alten Fenster undicht.

Die Pestalozzi-Oberschule leidet nicht nur an baulichen Mängeln, sondern auch an Platznot. Knapp 330 Jugendliche lernen derzeit dort. Die Anordnung und Größe der Unterrichtsräume weist seit Jahren ein Defizit auf. So fehlen 400 Quadratmeter, wenn man sich an die Vorgaben des Musterraumprogramms für eine zweizügige Oberschule hält. Da die Zahl der Kinder in Pirna weiter wächst soll die „Pesta“ abwechselnd mit der Goethe-Oberschule in der Altstadt im Wechsel aller zwei Jahre statt zwei drei fünfte Klassen aufnehmen. Die Schülerzahl steigt in der Copitzer Schule auf rund 420 Mädchen und Jungen an. Damit es für sie künftig ausreichend Unterrichtsräume gibt, wird der jetzt bestehende Altbau nicht nur energetisch und brandschutztechnisch erneuert, sondern durch einen Neubau erweitert.

Der Anbau wird nicht nur Fachkabinette sondern auch eine neue Turnhalle beherbergen. „Die neue Sporthalle wird nur für den Schul- bzw. Vereinssport genutzt“, informiert die Verwaltung in der Beschlussvorlage. Die vorhandene Turnhalle wird künftig während des Schulbetriebs als Speise- und Gymnastikraum genutzt. In den Abendstunden und am Wochenende steht sie den Copitzern für Sportzwecke oder Veranstaltungen als eine Art Stadtteilhalle zur Verfügung, die über 820 Personen Platz bieten soll.

Der Baustart ist in diesem Sommer geplant. Im ersten Bauabschnitt ist der Neubau und der Umbau der bisherigen Sporthalle vorgesehen, im zweiten Bauabschnitt folgt die Sanierung des Bestandsgebäudes. Fertigstellung wird für 2019 anvisiert.

Um das Vorhaben von 13,1 Millionen Euro finanziell stemmen zu können, möchte die Stadt zwei Fördertöpfe anzapfen. Zum einen sind rund 6,23 Millionen Euro aus dem Förderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ für die Pestalozzi-Schule vorgesehen. Es ist das größte Sanierungsvorhaben im Fördergebiet „Alt-Copitz“. Zum anderen verwendet die Stadt über 2,1 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket von Bund und Land „Brücken in die Zukunft“ sowie circa 445000 Euro Investitionspauschale für 2017. Insgesamt rechnet die Verwaltung mit rund 8,8 Millionen Euro an Fördermitteln. 4,3 Millionen Euro muss Pirna als Eigenanteil aufbringen.

Von Silvio Kuhnert

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