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Dig, Dag und Digedag noch bis zum 29. Oktober im DDR-Museum Pirna

Sonderausstellung Dig, Dag und Digedag noch bis zum 29. Oktober im DDR-Museum Pirna

20 Jahre lang – von 1955 bis 1975 – gab es monatlich ein „Mosaik“-Heft mit den Abenteuern der Digedags. Die Nachfrage in der DDR war enorm. Was machte den Reiz aus der drei Abenteurer?

Bei ihren Abenteuern in Amerika waren die drei Weltenbummler auch mit der Postkutsche unterwegs.

Quelle: Daniel Förster

Pirna. In 223 Mosaik-Heften habe Dig, Dag und Digedag zu DDR-Zeiten die Welt bereist, die Geschichte erkundet, ja sogar den Weltraum besucht. Aber waren sie jemals in Pirna? Nun – jetzt sind sie da.

Noch bis zum 29. Oktober sind sie in einer Sonderausstellung im DDR-Museum an der Rottwerndorfer Straße zu sehen: „Abenteuer Mosaik – Die Digedags reisen um die Welt“. Zu sehen sind beispielsweise die Digedags, die Haupthelden der von 1955 bis 1975 erschienenen Comiczeitschrift „Mosaik “. Die Nachfrage war so groß, dass selbst Auflagen bis 600 000 Stück sie nicht befriedigen konnten.

Mehrere großformatige Originalzeichnungen von Schöpfer Hannes Hegen (eigentlich Johannes Hegenbarth, 1925-2014) aus den 1950er Jahren sowie das Mosaik-Heft Nr. 1 können bestaunt werden. Die Ausstellung zeigt auch, wo die drei Abenteurer überall waren, ergänzt um einige sehenswerte und seltene Exponate von verschiedenen Sammlern und Museen. Die legendäre Comic-Serie mit den Haupthelden Dig, Dag und Digedag ist inzwischen Kult. Als Sammelobjekt und Gegenstand wissenschaftlicher Interpretation begehrt, entwickelte sich um das Mosaik eine Fanszene, die ebenso facettenreich und schillernd ist, wie die Abenteuer der Protagonisten selbst, deren Erlebnisse sich spannend und lehrreich lesen, ohne je belehrend zu sein.

Dig, Dag und Digedag sind durch ihr Äußeres zu unterscheiden: Dig ist von den dreien am häufigsten abgebildet. Körper, Kopf und Nase wirken kugelförmig, seine Haare sind schwarz. Die meisten der Digedag-Erfindungen stammen von ihm. Er wirkt rational und diszipliniert. Und er kann hypnotisieren. Dag ist blond, sein Kopf birnenförmig. Eigenschaften wie Impulsivität, Hilfsbereitschaft und ausgeprägte Sehstärke tauchen in einigen Episoden auf. Digedag ist erkennbar an den roten Haaren und dem länglichen Kopf. Er gibt den Ton an und sein Wagemut schlägt bisweilen in Leichtsinn um. Gemeinsam ist ihnen das Eintreten für Gerechtigkeit und ihre Verbundenheit mit den „kleinen Leuten“.

Die Ausstellung wurde vom Dresdner Mosaik Fanclub MOSA.X und dem Tessloff-Verlag organisiert sowie mit Exponaten von privaten Sammlern aus ganz Deutschland ausgestaltet.

Abenteuer Mosaik – Die Digedags reisen um die Welt; DDR-Museum Pirna, Rottwerndorfer Straße 45M; geöffnet Di bis So 10-17 Uhr.

Von Daniel Förster

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