Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / -2 ° Regenschauer

Navigation:
Google+
Die neue Nicolaibrücke über der Triebisch wird angehoben

Hochwasserniveau erreicht Die neue Nicolaibrücke über der Triebisch wird angehoben

Seit vergangener Woche laufen die Bauarbeiten an der Nicolaibrücke, die am 13. Juli mithilfe eines Kranes abtransportiert worden war. Mit den Arbeiten soll das sogenannte Hochwasserniveau „HQ 100“ erreicht werden. Alle anderen Brücken, welche über die Triebisch führen haben das Niveau bereits.

Noch lässt sich nur erahnen, dass sich an dieser Stelle bald die Triebisch überqueren lässt, doch schon im September soll die Brücke fertig sein.
 

Quelle: Lisa-Marie Leuteritz

Meissen.  Es ist eine weitere Maßnahme in Sachen Hochwasserschutz. Seit vergangener Woche laufen die Bauarbeiten an der Nicolaibrücke, welche bereits am 13. Juli innerhalb von sechs Stunden und mithilfe eines Kranes abtransportiert worden ist. Nun müssen die Bauarbeiter erst einmal einen großen Bogen laufen, um auf die andere Seite der Baustelle zu gelangen.

Mit den Bauarbeiten an der Brücke soll nun auch an dieser Stelle das sogenannte Hochwasserniveau „HQ 100“ erreicht werden. Alle anderen Brücken, welche über die Triebisch führen haben das Niveau bereits. HQ 100 ist ein Synonym für Jahrhunderthochwasser. Einem Hochwasser wie 2002 könnte die Brücke dann also standhalten.

Gleichzeitig wird die Nicolaibrücke um 50 Zentimeter angehoben. Das hat den Zweck, dass die Wasserfahrzeuge der Landestalsperrenverwaltung künftig die Brücke durchqueren sollen, um die Triebisch zu pflegen. Ist das neue Brückenteil, welches in einem Stück voraussichtlich Ende August fertig geliefert wird, an Ort und Stelle, wird der Nicolaisteg mittels Rampen an die Brücke angeschlossen. „Barrierefreiheit ist hier weiterhin garantiert“, erklärt Oberbürgermeister Olaf Raschke. Dieser Prozess hat zur Folge, dass auch die Versorgungsleitungen angehoben werden müssen sowie die Fernwärmetrasse.

Dafür haben sich die Ingenieure etwas außergewöhnliches einfallen lassen. Die neuen Rohre der Fernwärme werden künftig in den Hauptträgern der neuen Brückenkonstruktion verlaufen. Die Träger werden aus zwei Tragrohren gebildet, welche jeweils einen Durchmesser von 60 Zentimeter haben. Dort werden dann die Fernwärmerohre eingeschoben.

Besonders an der Stelle drängt die Zeit. Derzeit werden allgemeine Reparaturmaßnahmen am Meißner Fernwärmenetz durchgeführt. Deshalb war das Abnehmen vom Netz an der Brücke kein Problem. Doch bis spätestens Ende September muss alles wieder angeschlossen und voll funktionsfähig sein, denn dann beginnt die neue Heizperiode.

Die neue Brücke besteht komplett aus Stahl und wird durch das Unternehmen Stahl- und Maschinenbau Graf in Meißen angefertigt. Ist alles gebaut und lackiert, wird das Teil mittels Kran an Ort und Stelle montiert. Künftig können die 15 Meter lange und 2,70 Meter breite Brücke Radfahrer und Fußgänger problemlos überqueren. Fahrzeuge sind nur in Ausnahmen erlaubt, vor unbefugtem Befahren schützen Poller.

Insgesamt kostet der Brückenbau 380 000 Euro und wird von der Firma Backer-Bau durchgeführt. Ende September soll alles fertiggestellt sein. Dazu zählt auch ein durchgängiger Gehweg vom Neumarkt zur Brücke.

Von Lisa-Marie Leuteritz

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Region News

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr

17.11.2017 - 19:37 Uhr

Die neue Dresdner Hallenmeisterschaften dauern bis zum 10. Februar. Dann soll der neue Champion ermittelt sein.

mehr