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Die Indianer kommen nach Radebeul!

Winterpowwow in Radebeul Die Indianer kommen nach Radebeul!

Hobbytänzer, Indianerfreunde und Organisatoren des mittlerweile 28. Winterpowwows haben sich auf den Weg nach Radebeul gemacht.

Elke Heppach, Erika Eckert, Eva-Maria Halang und Elisabeth Wolf (v.l.) tanzen in ihren selbst gemachten Indianer-Outfits vor der Villa Bärenfett

Quelle: Lisa-Marie Leuteritz

Radebeul. Federschmuck, bunte Gewänder und eine Menge Begeisterung füllen die Villa Bärenfett im Karl-May-Museum am gestrigen Mittwoch. Die Hobbytänzer, Indianerfreunde und Organisatoren des mittlerweile 28. Winterpowwows haben sich auf den Weg nach Radebeul gemacht, um die letzten Details zu besprechen. Immerhin ist es am 18. Februar schon soweit. In der Lößnitzhalle auf der Steinbachstraße 13 wird den ganzen Tag getanzt und gesungen – ganz im Stil der nordamerikanischen Indianerkultur. Erika Eckert zelebriert das Hobby des Powwow-Tanzens schon seit Anfang der Neunziger. „Für diese Freude ist man nie zu alt“, lacht die 71-Jährige und freut sich auf das Spektakel in der Lößnitzstadt. Ohne den Willen von Elke Heppach und Eva-Maria Halang wäre das diesjährige Winterpowwow wohl ausgefallen. Doch mithilfe von Sponsoren und Crowdfundung kann das Event realisiert werden. Es haben sich bereits Tanzgruppen aus Russland, Großbritannien, Polen, Tschechien und sogar Mexiko angekündigt. 500 Gäste werden erwartet. „Das Kennenlernen von Menschen aus der ganzen Welt ist die größte Freude“, erklärt Eva-Maria Halang ihre Liebe zu diesem außergewöhnlichen Hobby.

Jörg Diecke veranstaltet auf seiner Bison-Ranch in Grimma ebenfalls jährlich ein Powwow. Er freut sich, dass die Tradition in diesem Jahr nach Radebeul kommt. „Es geht nicht darum, die Indianer nachzumachen. Die Kultur gemeinsam zu erleben, ist der Kernpunkt“, erklärt der Indianerfreund. Viermal war er bereits in Amerika und besuchte die originalen Powwows mit über 3000 Tänzern. Am 18. Februar geht es ab 11 Uhr in die Halle, getanzt wird bis etwa 21 Uhr. Tickets gibt es vor Ort für 8, bzw. 5 Euro (für Kinder ab acht Jahre).

Von Lisa-Marie Leuteritz

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