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Der Plattenbau der Oberschule Mitte in Radebeul ist saniert

Wasastraße Der Plattenbau der Oberschule Mitte in Radebeul ist saniert

Am Montag müssen die Siebt- und Achtklässler der Oberschule Mitte besonders aufpassen: Erstmals nach mehr als einem halben Jahr führt sie ihr Schulweg wieder an die Wasastraße und nicht in die Ausweichschule am Augustusweg. Denn mit dem Ferienende können sie endlich den sanierten Plattenbau hinter dem Roseggerhaus der Oberschule in Besitz nehmen.

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In den letzten Stunden gibt es noch allerhand zu tun, so wie hier im Schulflur. Bei der Gestaltung der dortigen Wände können die Schüler mitwirken.

Quelle: Uwe Hofmann

Radebeul. Am Montag müssen die Siebt- und Achtklässler der Oberschule Mitte besonders aufpassen: Erstmals nach mehr als einem halben Jahr führt sie ihr Schulweg wieder an die Wasastraße und nicht in die Ausweichschule am Augustusweg. Denn mit dem Ferienende können sie endlich den sanierten Plattenbau hinter dem Roseggerhaus der Oberschule in Besitz nehmen. Elf Klassenzimmer, dazu Fachkabinette für Nähunterricht, Hauswirtschaftslehre und Werken sind seit März in dem aus den 1980er Jahren stammenden Querriegel entstanden. Kostenpunkt für die Ausstattung mit modernem Brandschutz und den barrierefreien Umbau: zwei Millionen Euro. Wobei das auch mehr werden kann, wie Holger Jacob erläutert. Er ist im Sachgebiet Hochbau für die Schulsanierung zuständig. „Das wissen wir erst, wenn alle Rechnungen bei uns eingegangen sind.“

Eigentlich sollte das Schulhaus schon mit Beginn des laufenden Schuljahres bezogen werden. Unerwartete statische Probleme haben das verhindert (DNN berichteten). Deswegen gab es bei der Bauzeit einen Nachschlag bis zu den Herbstferien. Und wie das so ist, ist es auch damit am Ende noch einmal knapp geworden. So sind die drei für den Unterricht benötigten Etagen bezugsfertig. Im Keller, wo Räume für den Ganztagesunterricht – etwa ein Modelleisenbahnzimmer und ein Fitnessraum – liegen, müssen sich die Kinder noch zwei oder drei Wochen gedulden, wie Jacob sagt.

In den Klassenzimmern hatte Ilona Börner, die im Rathaus für Schulen zuständig ist, in den letzten vier Wochen alle Hände voll mit dem Umzug zu tun. Einige Räume wurden gänzlich neu eingerichtet, etwa der Werkraum, der inzwischen mit höhenverstellbaren Werkbänken aufwartet. Hinzu kommen drei komplett neue Klassenräume mit Whiteboards, einer in jeder Etage. In den meisten Klassenzimmern treffen die Schüler jedoch auf bekanntes Mobiliar, sieht man einmal vom neuen Gestühl und den Doppel-Pylon-Tafeln ab. „Wir hätten hier gern Einzeltische aufgestellt, aber die Raumgrößen von etwa 50 Quadratmetern geben das einfach nicht her“, sagt Börner.

Also mussten eingelagerte Tische aus Lagern hervorgekramt und aufgestellt werden. Die Küchen für den Hauswirtschaftsraum wurden sogar aus einem Lager in Leipzig zurückgebracht werden. Man sei sehr überrascht gewesen, wie gut die Möbel den Transport überstanden hatten, sagt Börner. Lediglich die Arbeitsplatten mussten erneuert werden, weil sie das zerlegen der Küchenschränke nicht überstanden haben. Insgesamt wurden für die Ausstattung noch einmal rund 125 000 Euro investiert.

Weitere reichlich 100 000 Euro kostet die neue PC-Technik. Denn mit dem Umbau des eigentlich schon fast aufgegebenen Plattenbaus hat die Schule die Chance genutzt, und einen Serverraum für Alt- und Neubau aufgebaut. „Der alte lag im Roseggerhaus an der Westseite, dort war es abends oft zu heiß“, sagt der im Rathaus für Schulen verantwortliche IT-Fachmann Marcel Abraham. Jetzt ist der Server im Keller auf der Nordseite des Plattenbaus untergebracht. Gleichzeitig mit dem Umbau wurden auch alle drei Computerkabinette im Altbau erneuert.

„Dort haben wir auch drei neue Klassenzimmer aufgebaut“, sagt Börner. Die anderen Klassenstufen der Oberschule Mitte sollten sich schließlich nicht benachteiligt fühlen. Sie hat schon den Blick auf die nächsten Bauvorhaben im Schulbereich gerichtet, das Luisenstift und den Doppelschulstandort Kötzschenbroda. Am Augustusweg wird es derweil ruhig. Der Ausweichstandort in der ehemaligen Hauptschule Oberlößnitz wird fürs erste nicht mehr gebraucht.

Von Uwe Hofmann

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