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Bürgertreff in Radebeul-West ist offiziell eröffnet

Bürgertreff Radebeul Bürgertreff in Radebeul-West ist offiziell eröffnet

„Bei uns kann man alles loswerden, aber bitte nicht nur meckern“, erklärt Stadtgaleristin Karin Baum bei ihrer Eröffnungsrede am 11. Januar im neuen Bürgertreff auf der Bahnhofsstraße 8. Im vergangenen Stadtrat wurde das Vorhaben mit nur einer Enthaltung beschlossen.

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Das Team rund um Karin Baum freut sich über die Eröffnung des Bürgertreffs.

Quelle: Lisa-Marie Leuteritz

Radebeul. „Bei uns kann man alles loswerden, aber bitte nicht nur meckern“, erklärt Stadtgaleristin Karin Baum bei ihrer Eröffnungsrede am 11. Januar im neuen Bürgertreff auf der Bahnhofsstraße 8. Im vergangenen Stadtrat wurde das Vorhaben mit nur einer Enthaltung beschlossen. „Das hat mich schon gerührt“, freut sich Karin Baum, deren Bemühungen wieder einmal Früchte tragen.

Bereits zum vergangenen Weihnachtsspektakel konnten interessierte Bürger einen Blick in die Räumlichkeiten werfen. Schreibtische, Aktenordner und anderes Büroinventar suchten sie vergeblich. „Wir möchten den Raum so flexibel wie möglich einrichten, damit er auch für andere Veranstaltungen genutzt werden kann“, erklärt die Stadtgaleristin und gebürtige Radebeulerin das Konzept. Das Interesse zur Eröffnung war jedenfalls groß, es war ein ständiges Kommen und Gehen. Nach 18 Uhr schauten auch ansässige Händler vorbei und informierten sich über die neue Anlaufstelle. Die Wände wurden mit einer Fotoausstellung gestaltet. Die Bilder zeigten marode Plätze und Stellen im aktuellen Sanierungsgebiet sowie das Geschäftssterben im kleinen Stadtzentrum. Erst kürzlich schloss auch der kleine Supermarkt wenige Häuser vom Bürgertreff entfernt. „So kann das nicht weitergehen, es darf nicht noch mehr wegbrechen“, mahnt Baum und das zeigt auch die symbolische Uhr im Treff – es ist Vier vor Zwölf, nicht mehr viel Zeit aber noch genug Zeit um Radebeul-West wieder Leben einzuhauchen.

Für den Bürgertreff wurde ein Kommunikationsteam zusammengestellt und wird künftig jeden Mittwoch von 15 bis 18 Uhr vor Ort sein. Sie fungieren als Vermittler zwischen Anwohnern und der Stadt. Anliegen, Ideen und Vorschläge werden aufgenommen und an die entsprechenden Zuständigen weitergeleitet. Wie der Interessent dann an seine Antwort kommt, kann individuell festgelegt werden. Eine ähnliche Aktion gab es bereits mit dem Wunschbriefkasten. Dort war unter anderem ein großer Wunsch, Sitzbänke in West zu installieren. Dieses Vorhaben wurde inzwischen realisiert. Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos) wendete sich in seiner Rede zur Eröffnung an die Einwohner und bat um eine aktive Beteiligung. Nur wenn die Menschen im Gebiet mitgenommen werden, man gemeinsam zusammensteht und Zweifel überwindet könne es geschafft werden, so der Oberbürgermeister. Ein großes Thema ist die Ansiedlung eines Wochenmarktes im Bereich der Bahnhofsstraße. Dies gestalte sich schwierig, doch die Ideen seien da und bis zum Jahresende wolle man eine Lösung gefunden haben, so Wendsche.

Auch ein Stadtteilmanager wird künftig Sprechstunden mit Terminvergabe im Bürgertreff haben, voraussichtlich Dienstag und Donnerstag.

Von Lisa-Marie Leuteritz

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