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Baustart für Hainsberger Lokwerkstatt im Sommer

2,6 Millionen-Euro-Vorhaben in Freital Baustart für Hainsberger Lokwerkstatt im Sommer

Das Investitionsvorhaben auf dem Bahnhof Freital-Hainsberg ist in trockenen Tüchern. Alle Signale für einen Baubeginn im Sommer 2017 stehen auf Grün. So kann endlich die gut 80 Jahre alte Lokwerkstatt auf die Höhe der Zeit in Sachen Arbeitsschutz und Energieeffizienz gebracht werden. Auch für die Instandhaltung der Wagen ist eine effektivere Lösung zwingend erforderlich.

Die Lokwerkstatt in Freital-Hainsberg soll modernisiert werden.

Quelle: Peter Weckbrodt

Freital. Nun hat Mirko Froß, der Betriebsleiter der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft SDG, sein lange angestrebtes Investitionsvorhaben auf dem Bahnhof Freital-Hainsberg endlich in trockenen Tüchern. Alle Signale für einen Baubeginn im Sommer 2017 stehen auf Grün. Und das ist auch gut so: Die Notwendigkeit, den gut 80 Jahre alten Lokschuppen auf die Höhe der Zeit in Sachen Arbeitsschutz und Energieeffizienz zu bringen, stand schon seit Jahren außer Zweifel. Auch für die Instandhaltung der Wagen ist eine effektivere Lösung zwingend erforderlich.

„Ein absolutes Manko besteht für uns darin, dass wir seit der Flutkatastrophe hier in Freital zwei Instandhaltungskapazitäten vorhalten müssen. Unsere Dampf- und Diesellokomotiven werden im Hainsberger Lokschuppen gewartet. Die Wagen hingegen müssen einzeln auf dem Tieflader in die Werkstatt am Bahnhof Freital-Potschappel gebracht werden. Auch haben wir im vorhandenen Lokschuppen baubedingt nicht die erforderliche freie Deckenhöhe, um Wagen ausreichend anheben zu können, wenn deren Drehgestelle zu wechseln sind“, erläutert Froß lediglich die dringendsten der zur Lösung anstehenden Probleme.

Mit dem durch das Landesamt für Straßenbau und Verkehr des Freistaates erteilten Förderbescheid in von rund 1,6 Millionen Euro sind jetzt alle Weichen für die zügige Durchführung des geplanten Ausbaus der Lokwerkstatt gestellt. Auch der Verkehrsverbund Oberelbe VVO beteiligt sich mit einer Komplementärfinanzierung in Höhe von 10 Prozent an den Kosten. Dennoch bleiben für die SDG noch Kosten für Planung und Baudurchführung in sechsstelliger Höhe, weil sich die Gesamtkosten auf rund 2,6 Millionen Euro belaufen.

„Die europaweite Ausschreibung für die Bauleistungen läuft in Kürze aus. Dann werden wir zu entscheiden haben, wer den Zuschlag erhält. Etwa 14 Tage nach Abschluss des Verfahrens können die Bauarbeiten beginnen, das wäre spätestens im Juli“, erläutert Froß den aktuellen Stand der Vorbereitungen und fügt hinzu, dass nach Abschluss der Bauarbeiten die den Bahnsteigen zugewandte, in Fachwerk und Klinkern ausgeführte Giebelseite des Lokschuppens unverändert bleibe. Damit werde der Tatsache Rechnung getragen, dass der aus den 1930er Jahren stammende Lokschuppen unter Denkmalschutz steht. Auf der Rückseite werde es hingegen in der Außenfarbe passend gehaltene umfangreiche Anbauten geben.

Von Peter Weckbrodt

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