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Bad Schandaus Bahnhofstunnel stimmt auf Besuch des Nationalparks ein

Nach neuem Farbanstrich Bad Schandaus Bahnhofstunnel stimmt auf Besuch des Nationalparks ein

Ausflügler sollten nicht mehr länger am Nationalparkbahnhof Bad Schandau bei ihrer Ankunft durch einen grauen Tunnel gehen. Daher bekam die Unterführung zu den Gleisen einen neuen Anstrich, der neugierig auf Natur und Landschaft der Sächsischen Schweiz macht.

Frank Höppner entwarf die Motive für den Tunnelanstrich.

Quelle: Silvio Kuhnert

Bad schandau. Statt Betongrau stimmen jetzt Bilder von Flora und Fauna im Bahnhofstunnel Bad Schandau auf einen Besuch des Nationalparkes Sächsische Schweiz ein. Der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) hat gemeinsam mit der Station & Service AG der Deutschen Bahn und der Nationalparkverwaltung der Unterführung zum Inselbahnsteig einen neuen Anstrich geben lassen. Neben Felsen können Bahnreisende auf dem Weg zu ihrer Wanderung seltene Tiere wie Wanderfalken, Braunes Langohr, Uhu oder Eisvogel sowie Pflanzen wie Tüpfelfarm, Fichte, Kiefer und das Liliengewächs Stängelumfassender Knotenfuß an den Tunnelwänden entdecken. „Im Nationalpark geht es nicht nur um Felsen, sondern auch um den besonderen Wert von Tieren und Natur“, sagte Nationalparkleiter Dr. Dietrich Butter. Neben den Landschaftmotiven ist in die Gestaltung ein Wegeleitsystem integriert, so dass sich die Besucher vor Ort besser zurechtfinden. „Letztlich geht es darum, dass sich mehr Gäste für die umweltfreundliche Anreise entscheiden“, führte Nationalparksprecher Hanspeter Mayr weiter aus. Bereits jetzt sind rund 550000 Fahrgäste und Ausflügler auf dem Nationalparkbahnhof jährlich unterwegs.

Den Auftrag zur Gestaltung erhielt Frank Höppner vom Büro Taradesign aus Pirna. „Die Motivation war, diesen Ort angenehmer zu machen“, berichtete er. Bislang war der graue Tunnel ein Ort, durch den man nur schnell hindurch wollte. Die von ihm gestalteten Landschafts- und Naturmotive brachte mit Schablonen und Farbschichten ein Malerbetrieb aus der Kurstadt an die Wände. „Jetzt lohnt es sich, hier auch einmal kurz zu verweilen“, meinte Höppner. 12000 Euro hat die Farbgebung gekostet.

Von S.K.

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