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Anbau bringt mehr Platz zum Lernen und Spielen an Birkigter Grundschule

Freital Anbau bringt mehr Platz zum Lernen und Spielen an Birkigter Grundschule

Die Stadt Freital möchte die Grundschule im Stadtteil Birkigt durch einen Anbau erweitern. Der Hort soll somit eigene Räume erhalten. Zur Finanzierung des Projekts gab es am Freitag einen wichtigen Bescheid.

Die Visualisierung zeigt, wie der Anbau einmal aussehen soll.

Quelle: RiegerArchitektur Partnerschaft freier Architekten mbB Rieger Lehner Steinborn

Freital. „Wir bekommen sieben Horträume, eine neue Turnhalle und Toiletten, eine tolle Spielfläche mit Basketballkorb im Hof und ein Klassenzimmer im Grünen“, zählen die Viertklässler begeistert alle in Aussicht gestellten Neuerungen auf. Sie verschweigen auch nicht, dass aus der Turnhalle der Speiseraum und aus dem wiederum ein Klassenzimmer wird. Mit so viel Input hatte Thomas Rechentin vom sächsischen Kultusministerium bei seinem Besuch in der Ludwig-Richter-Grundschule in Freital-Birkigt am Freitag gar nicht gerechnet. „Ihr wisst ja fast mehr als ich“, scherzte der Überbringer des auf 2,2 Millionen Euro bezifferten Fördermittelbescheids.

Die Stadt hatte sich das Förderprogramm „Brücken in die Zukunft“ zunutze gemacht, um der Birkigter Grundschule aus dem Jahr 1876 zu mehr Platz zu verhelfen. Derzeit werden alle Räume doppelt genutzt – morgens als Klassen- und nachmittags als Hortzimmer. Doch diese Situation wird mit steigenden Schülerzahlen immer schwieriger, betont Schulleiterin Silke Nitschel. Derzeit besuchen 189 Mädchen und Jungen die zweizügig geführte Grundschule: nur vier von ihnen verzichten auf das Hortangebot. Als die Hortchefin Stefanie Schönberger vor fünf Jahren ihre Arbeit im Ludwig-Richter-Hort aufnahm, waren es 116 Hortkinder.

Der 5,57 Millionen Euro teure Anbau soll Anfang des kommenden Jahres in Angriff genommen werden. Mit der Fertigstellung rechnen die Stadtväter nicht vor Juli 2019. Für den Neubau muss das bis dahin als Schulmuseum genutzte angrenzende alte Schulhaus entkernt und abgebrochen werden. Dann steht dem in Stahlbeton und mit flachem Satteldach ausgeführten Anbau nichts mehr im Wege.

Das Untergeschoss wird die Turnhalle beziehungsweise Mehrzweckhalle beherbergen, darüber entstehen auf zwei Etagen Horträume für sieben Gruppen mit je 20 Kindern. Um den Anbau herum soll dann auch der Spielbereich entstehen, auf den sich die Knirpse schon so freuen.

Von Kerstin Ardelt-Klügel

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