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Altbekanntes und eine Premiere

Das diesjährige Programm der Neuen Burgfestspiele Altbekanntes und eine Premiere

Ann-Kristin Böhme, Geschäftsführerin des Meißner Theaters, wünscht sich, dass die bereits zum dritten Mal stattfindenden Neuen Burgfestspiele, in diesem Jahr vom 8. bis zum 18. Juni auf dem Burgberg, eine Tradition werden. Um der Erfüllung dieses Wunsches ein weiteres Stück näher zu kommen, wurde wieder viel Mühe in das neue Programm gesteckt.

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Die Organisatoren der Burgfestspiele sowie die Schauspieler des Theaterstückes „Jedermann“ sind mit der Programmzusammenstellung zufrieden und hoffen nun darauf, dass das schöne Wetter bleibt.

Quelle: Lisa-Marie Leuteritz

Meissen. Ann-Kristin Böhme, Geschäftsführerin des Meißner Theaters, wünscht sich, dass die bereits zum dritten Mal stattfindenden Neuen Burgfestspiele, in diesem Jahr vom 8. bis zum 18. Juni auf dem Burgberg, eine Tradition werden. Um der Erfüllung dieses Wunsches ein weiteres Stück näher zu kommen, wurde wieder viel Mühe in das neue Programm gesteckt. Insgesamt wird es neun Veranstaltungen geben sowie einen Festumzug und Freiluftgottesdienste. Die Organisatoren sprechen auf der Terrasse des Burghofes mit leuchtenden Augen über die nahenden Festspiele, auch wenn der Vorverkauf bisher eher schleppend voran ging. Böhme schiebt es auf den langen Winter. Wer konnte sich da schon vorstellen, bald draußen zu sitzen und Theater zu genießen, mutmaßte sie. Doch seit das sommerliche Wetter Einzug hält, gehe es auch mit dem Vorverkauf voran.

Wer die Burgfestspiele bereits im vergangenen Jahr besucht hat, wird im aktuellen Programm auf etwas Altbekanntes stoßen. Das Theaterstück „Jedermann“ ist eines der Höhepunkte und wurde bereits 2016 begeistert von den Besuchern aufgenommen. Schauspieler Tom Quaas mimt einen reichen Mann, welcher gemeinsam mit seiner Buhlschaft seine letzte Stunde vor dem Tod zelebriert. Angelehnt an einen mittelalterlichen Totentanz, welcher im 16. Jahrhundert von Hans Sachs aufgeschrieben worden ist, wurde „Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes“ bereits 1925 zum ersten Mal während der Burgfestspiele aufgeführt.

Das zweite große Highlight in diesem Jahr auf der Albrechtsburg ist die Open-Air-Premiere des Stückes „In Gottes eigenem Land“ mit Schauspieler Gojko Mitic. Die Betonung liegt hierbei auf Open Air, denn die eigentliche Premiere fand bereits statt. Dies soll gleichzeitig der Auftrakt für eine Tournee sein, unter anderem wird das Ensemble Halt in Torgau und Wittenberg machen.

Der Bürgerfestumzug bildet in diesem Jahr den krönenden Abschluss der Burgfestspiele. Renate Fiedler, frisch gewählte Vorstandsvorsitzende des Theater-Fördervereins, kümmert sich um die Organisation und verrät, dass auch Landrat und Schirmherr der Veranstaltung, Arndt Steinbach, in eine Kostümierung schlüpfen wird. Bei Oberbürgermeister Olaf Raschke (parteilos) ist noch etwas Überzeugungsarbeit zu leisten. Der Festumzug steht, wie wäre es in diesem Jahr auch anders zu erwarten, ganz im Zeichen der Reformation und der Meißner Geschichte. Gegen 15 Uhr geht es auf dem Theaterplatz los. „Wir hoffen auf 200 bis 300 Teilnehmer. Derzeit suchen wir noch Interessierte, die sich als Mönche und Nonnen am Umzug beteiligen möchten“, erklärt Fiedler. Wer Lust hat, mitzumachen oder noch ein Kostüm benötigt, kann sich im Theater melden, Kostüme werden aus dem Theaterfundus geliehen.

Von Lisa-Marie Leuteritz

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