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Zwei Tote bei Absturz während des Flugplatzfests in Großrückerswalde

Unglück Zwei Tote bei Absturz während des Flugplatzfests in Großrückerswalde

Bei einem Flugzeugunglück während eines Flugplatzfestes im Erzgebirge sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach ersten Erkennnissen seien zwei Maschinen in der Luft zusammengestoßen, sagte ein Polizeisprecher in Chemnitz am Samstag.

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Bei einem Flugzeugunglück während eines Flugplatzfestes im Erzgebirge sind zwei Menschen ums Leben gekommen.

Quelle: dpa

Großrückerswalde. Beim Zusammenstoß eines Segel- und eines Ultraleichtflugzeuges während eines Flugplatzfestes im Erzgebirge sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei ereignete sich das Unglück am Samstagnachmittag in Großrückerswalde. Während das Segelflugzeug sicher habe landen können, sei die Ultraleicht-Maschine in ein Waldgebiet am Rande des Flugfeldes gestürzt. Die beiden Insassen, ein 54 Jahre alter Mann und eine Frau, seien dabei getötet worden. Die Identität der Frau war zunächst noch unklar. Berichte, wonach es sich um die Tochter des Piloten handelte, konnte der Sprecher zunächst nicht bestätigen.

Die Unglücksmaschine sei vor den Augen der Festbesucher abgestürzt. Beide Flugzeuge hätten sich im Landeanflug befunden. Wie es zu dem Zusammenstoß bei bestem Spätsommerwetter kommen konnte, war zunächst unbekannt. Die beiden Insassen des Segeflugzeugs, ein 63-Jähriger und ein weiterer Mann, blieben unverletzt. Die Polizei nahm erste Ermittlungen auf. Die Braunschweiger Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurde eingeschaltet.

Erinnerungen an einen Unfall vor acht Jahren in Thüringen wurden wach, als bei einer Fugschau ein altes Propellerflugzeug beim Start in einen Zuckerwatte-Stand am Rande der Rollbahn raste. Zwei Menschen kamen auch damals ums Leben, 15 weitere wurden verletzt.

Das Unglück vom Samstag war das zweite in der Region binnen 24 Stunden. Schon am Freitag war ein Ultraleichtflugzeug in Hartenstein (Landkreis Zwickau) nach einer Notlandung ausgebrannt. Der Pilot konnte die Maschine rechtzeitig verlassen und blieb unverletzt.

Der 40-Jährige war am Freitag nördlich des Bodensees in Mengen (Baden-Württemberg) gestartet und wollte die Maschine nach Großenhain (Landkreis Meißen) überführen. Über dem Erzgebirge bemerkte er Rauch und entschloss sich zur Notlandung auf einem Feld. Der Sachschaden liegt laut Polizei bei 80 000 Euro.

dpa

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