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Weitere Befragungen nach tödlichem Unfall junger Ägypterin

Volksverhetzung? Weitere Befragungen nach tödlichem Unfall junger Ägypterin

Die Ermittlungen im Verdacht der Volksverhetzung nach einem Verkehrsunfall mit einer ägyptischen Austauschstudentin in Cottbus laufen weiter. Die junge Frau war in der Nacht zum 15. April von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Zu klären bleibt, ob sie direkt nach dem Unfall von Fahrer und Insassen mit fremdenfeindlichen Parolen beleidigt wurde.

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Zuletzt hatte die Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass ein Gutachten der Prüfgesellschaft Dekra ergeben hätte, dass der Verkehrsunfall unvermeidbar war.

Quelle: dpa

Cottbus. Die Ermittlungen im Verdacht der Volksverhetzung nach einem Verkehrsunfall mit einer ägyptischen Austauschstudentin in Cottbus laufen weiter. „Es sind noch weitere Zeugentermine geplant“, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Cottbus auf Anfrage. Die junge Frau war in der Nacht zum 15. April vor der Stadthalle von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Zu klären bleibt, ob die junge Frau direkt nach dem Unfall von Fahrer und Insassen des Wagens mit fremdenfeindlichen Parolen wüst beleidigt wurde. Die 22 Jahre alte Frau starb Tage später im Krankenhaus.

Der Autofahrer, der zur Zeit des Unfalls 20 Jahre alt war, stammt den Ermittlern zufolge aus Sachsen; seine beiden Mitfahrer - ein Mann und eine Frau - kommen aus Brandenburg.

Zuletzt hatte die Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass ein Gutachten der Prüfgesellschaft Dekra ergeben hätte, dass der Verkehrsunfall unvermeidbar war. Der Fahrer sei aber schneller gefahren als an der Stelle erlaubt. Deshalb gab die Staatsanwaltschaft ein zweites Gutachten bei der Rechtsmedizin in Auftrag. Es soll klären, ob die Verletzungen der jungen Frau weniger schwer gewesen wären, wenn der Autofahrer die vorgeschriebene Geschwindigkeit eingehalten hätte. Mit einem Ergebnis wird erst in ein paar Monaten gerechnet.

dpa

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