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Wasserleiche aus dem Cospudener See: Obduktion dauert noch an

Verbrechen oder Suizid? Wasserleiche aus dem Cospudener See: Obduktion dauert noch an

Handelt es sich bei der am Sonnabend im Cospudener See gefundenen Leiche um den gesuchten Mörder Hermann Haase? Diese und weitere Fragen soll heute die Obduktion beantworten.

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Ermittlungsarbeit am Cospudener See.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Nach dem Fund der Wasserleiche am Sonnabend im Cospudener See wartet die Staatsanwaltschaft Leipzig auf das Ergebnis der Obduktion. „Erste Erkenntnisse sollen im Laufe des Tages vorliegen“, sagte Jana Friedrich, Sprecherin der Ermittlungsbehörde. Die Kernfrage bleibt zunächst: Handelt es sich bei dem Toten um den Mörder vom Pferdehof in Leipzig-Knauthain?

Der 50-Jährige Hermann Haase soll am 3. Dezember den zwei Jahre älteren  Rocco J. umgebracht haben. Seitdem wird der Österreicher gesucht. Ein Suizid galt als eine der Haupterklärungen für dessen Verschwinden. Groß angelegte Suchaktionen waren aber ohne Erfolg geblieben. Deshalb wurde zuletzt auch wieder über eine Flucht des mutmaßlichen Gewaltverbrechers spekuliert.

Klar ist, so Friedrich, dass es bei der entdeckten Leiche um einen Mann handelt. Am Montag soll neben weiteren Untersuchungen auch der Zahnstatus abgeglichen werden. „Das ist eine schnelle Möglichkeit, um die Identität herauszufinden“, so die Staatsanwältin. Andere Methoden, wie die Entnahme von DNA-Material, dauerten bis zu einem klaren Ergebnis länger.

Unklar ist auch, wie die Wasserleiche aus dem Cospudener See ums Leben kam. Auch wenn im Augenblick ein Suizid als die wahrscheinlichste Variante gilt, überprüfen die Ermittler zudem, ob der Mann eventuell Opfer eines Verbrechens geworden ist. „Da wollen wir die Ergebnisse der Obduktion nicht vorwegnehmen“, sagte Friedrich.

Die Staatsanwaltschaft will sich am Nachmittag noch einmal zu dem Fall äußern.

Matthias Roth

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