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Polizeiticker VW rollt in Pirna in die Elbe – Wagen geborgen
Region Polizeiticker VW rollt in Pirna in die Elbe – Wagen geborgen
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17:34 08.04.2019
Der Wagen wurde am Montag aus der Elbe geborgen. Quelle: Daniel Förster
Pirna

Ein auf dem altstadtseitigem Pirnaer Elbeparkplatz abgestellter VW Golf hat sich am Sonntagabend selbstständig gemacht und ist in die Elbe gerollt. Der 20 Jahre alte Halter hatte das Auto auf einer Stellfläche geparkt und war mit Freunden in der Altstadt eingekehrt. Nach ersten Angaben hatte sich der Pkw gegen 17.20 Uhr in Bewegung gesetzt und war nahe dem Fähranleger eine Böschung hinab gefahren.

„Wir wussten nicht, ob noch jemand im Auto sitzt“

Einer von drei Anrufen, die bei der Polizei eingingen, kam von der 15-jährigen Leonie Moldenhauer aus Copitz. „Ich war mit meiner Freundin in der Stadt Eisessen. Als wir die Stadtbrücke wieder nach Copitz liefen, haben wir das Auto schwimmen sehen. Es war unheimlich. Erst ragte es noch bis etwa zur Hälfte aus dem Wasser. Die ganze Zeit gingen die Bremslichter an und aus. Und wir wussten nicht, ob noch jemand im Auto sitzt. Dann ging der Kofferraum auf und kurz darauf versank es.“

VW rollt in Pirna in die Elbe

Polizei und Feuerwehr eilten herbei. Die Feuerwehr ließ ein Schlauchboot zu Wasser. Wenig später war auch die Wasserschutzpolizei, die den Alarm während einer Kontrollfahrt erhalten hatte, zur Stelle.

Gegen 21.30 Uhr war die Suche erfolgreich

Schnell hatten sich auch Fotos und Videos in den Sozialen Medien verbreitet. Das erreichte später auch Freunde des Halters. „Wir konnten erst gar nicht so recht glauben, dass es sein Auto ist. Er hatte sich noch so gefreut, dass er es hatte“, sagen seine Bekannten. Der 20-Jährige, dem der Schreck in die Glieder gefahren war, hatte sich später bei der Polizei gemeldet. Ab diesem Moment und seiner Aussage herrschte für die Rettungskräfte Gewissheit, dass sich niemand mehr in dem Auto befunden hatte. Die Nachricht hatte auch die Anruferin und ihre Freunde beruhigt. „Ich bin darüber sehr erleichtert“, sagte Leonie.

Während die Feuerwehr wieder abrücken konnte, übernahm nunmehr die Wasserschutzpolizei den Fall. Die bekam von der Deutschen Lebens-Rettung-Gesellschaft (DLRG) Unterstützung. Gegen 21.30 Uhr war die Suche erfolgreich. Die Einsatzkräfte der DLRG haben mit dem Experten vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) in einer Wassertiefe von etwa 3,50 Metern einen Gegenstand geortet und die Stelle keine zwölf Meter vom Ufer entfernt markiert.

„Beide Sonargeräte haben in der Auswertung eine Auffälligkeit am Boden der Elbe angezeigt, so dass wir stark davon ausgehen, das Auto gefunden zu haben“, sagte ein Einsatzleiter am Abend. Aus Sicherheitsgründen wurde der Wagen dann am Montag bei Tageslicht geborgen.

Von Daniel Förster

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