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Tatverdächtiger nach unmenschlicher Einschleusung über A 17 gefasst

Nach Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel Tatverdächtiger nach unmenschlicher Einschleusung über A 17 gefasst

Nach Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel konnte ein mutmaßlicher Schleuser in Kroatien gefasst werden. Der 52-jährige Türke wurde am Mittwoch nach Dresden eingeflogen und einem Haftrichter vorgeführt. Er sitzt inzwischen in der Dresdner Justizvollzugsanstalt, teilte die Bundespolizei am Donnerstag mit.

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Symbolbild.

Quelle: Fotograf privat

Pirna. Nach Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel konnte ein mutmaßlicher Schleuser in Kroatien gefasst werden. Der 52-jährige Türke wurde am Mittwoch nach Dresden eingeflogen und einem Haftrichter vorgeführt. Er sitzt inzwischen in der Dresdner Justizvollzugsanstalt, teilte die Bundespolizei am Donnerstag mit.

Die Bundespolizisten meinen, dem 52-Jährigen die Einschleusung von Flüchtlingen unter besonders unmenschlichen Bedingungen nachweisen zu können. Er sei nachweislich am 29. Dezember 2014 als Fahrer eines Lasters über die Autobahn 17 eingereist und habe dabei mindestens vier Syrer und zehn Iraker eingeschleust, haben die Ermittlungen der Bundespolizei ergeben. Die Flüchtlinge wurden dabei auf dem Sattelauflieger des Lasters zwischen ungesicherten Paletten und Kartons transportiert. Die Fahrt dauerte mehrere Tage. Durch die winterlichen Verhältnisse und insbesondere die damals niedrigen Temperaturen um die Null Grad Celsius seien die transportierten Personen der Gefahr einer schweren Gesundheitsschädigung ausgesetzt gewesen, meinen die Ermittler der Bundespolizei.

Sie hatten bereits im Dezember einen europäischen Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Schleuser erwirkt. Kollegen der kroatischen Polizei ließen daraufhin am 24. Dezember am Grenzübergang Bajakovov zu Serbien die Handschellen klicken. Nach fast zwei Monaten konnte der mutmaßliche Täter nun überstellt werden, damit er vor ein deutsches Gericht gestellt werden kann.

Von uh

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