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Suche nach bewaffnetem Radebeuler: Polizei gründet Ermittlungsgruppe

Einsatz in Steinigtwolmsdorf ergebnislos Suche nach bewaffnetem Radebeuler: Polizei gründet Ermittlungsgruppe

Auf der Suche nach dem 43-jährigen Radebeuler Mike Welzel hat die Dresdner Polizei am Montag eine Ermittlungsgruppe ins Leben gerufen. Die rund ein Dutzend Kriminalisten sollen Hinweisen aus der Bevölkerung nachgehen. Eine Durchsuchung in Steinigtwolmsdorf führte zu keinem Ergebnis.

Am Wochenende durchsuchten Einsatzkräft ein Möbelhaus. Mike Welzel wurde nicht gefunden.

Quelle: Roland Halkasch/Polizei Dresden

Dresden. Auf der Suche nach dem 43-jährigen Radebeuler Mike Welzel hat die Dresdner Polizei am Montag eine Ermittlungsgruppe ins Leben gerufen. Das runde Dutzend Kriminalisten soll vor allem den Hinweisen auf den Aufenthaltsort des Gesuchten nachgehen. Bis zum Abend hatte es 19 solcher Hinweise aus der Bevölkerung gegeben, teilte die Polizei mit.

Mehrere mögliche Aufenthaltsorte waren bereits am Sonntagabend ergebnislos überprüft worden – ebenso Wohnungen in Braunsdorf, Taubenheim und Wilsdruff. Unterstützt wurde die Polizei dabei von Spezialkräften des Landeskriminalamts. Weitere Durchsuchungen seien geplant.

Am späten Montagnachmittag hat die Polizei mit einem Großaufgebot an Beamten ein Wochenendhaus in Radebeul-West kontrolliert. Dazu war an der Naundorfer Brücke kurzzeitig auch der Elberadweg abgesperrt worden. Zuvor waren die Uniformierten Hinweisen auf einen Hof in Steinigtwolmsdorf im Landkreis Bautzen nachgegangen. Eine Frau hatte angegeben, Welzel dort gesehen zu haben. Die Suche Polizeihubschrauber und Spürhunden blieb ergebnislos.

Der Fluchtwagen des 43-Jährigen, mit dem sich der Mann am Sonnabend erst eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert und dann einen Polizeiwagen gerammt hatte, wird derweil kriminaltechnisch untersucht. Der BMW war nicht versichert, die Kennzeichen gefälscht.

Welzel ist der Polizei als Kleinkrimineller bekannt und wurde zunächst wegen unbezahlter Geldstrafen per Haftbefehl gesucht. Der Versuch, ihn festzunehmen, mündete am Sonnabend in eben jener Verfolgungsfahrt, an deren Ende Mike Welzel die Flucht zunächst in ein Möbelhaus in Taubenheim und später in unbekannte Richtung gelang. Auch weil der Mann geschossen hatte, wird wegen versuchten Totschlags ermittelt. Der Gesuchte ist möglicherweise immer noch bewaffnet.

fs

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