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Strauß gerät beim Tierarzt in Panik - Stadt muss zahlen

Strauß gerät beim Tierarzt in Panik - Stadt muss zahlen

Für die Panikattacke einer Straußenhenne aus ihrem Tierpark muss die Stadt Chemnitz nun doch geradestehen - und zwar mit 3537,50 Euro plus Zinsen. Die Stadt habe ihre Berufung gegen ein Urteil des Landgerichts Chemnitz zurückgezogen, teilte das Oberlandesgericht in Dresden am Mittwoch mit (Az: 4 U 1654/12).

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(Archiv)

Quelle: Günther Hunger

Dabei ging es um Schadenersatz für ein Röntgengerät, das das Tier beschädigt hatte, als es in Panik geriet.Die Straußenhenne sollte wegen einer möglichen Beckenfraktur beim Tierarzt durchleuchtet werden. Als sie mit einer Seilwinde in die Höhe gehoben wurde, schlug sie mit den Flügeln und beschädigte dabei das Gerät. Die Kosten für die Reparatur von 8419,25 Euro wollte der Tierarzt der Stadt in Rechnung stellen. Diese weigerte sich zunächst zu zahlen, wurde aber vom Landgericht verurteilt, zumindest einen Teil zu übernehmen.

Das Urteil ist nun rechtskräftig.In dem Rechtsstreit war es unter anderem darum gegangen, ob die Straußenhenne im rechtlichen Sinne als Haustier anzusehen ist und ob die Tierparkmitarbeiter hätten helfen müssen, das Tier ruhig zu stellen. Nach Auffassung des Gerichts hätten sie das tun sollen.

dpa

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