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Riesiger Schaden im Stahlwerk Freital

Diebstahl Riesiger Schaden im Stahlwerk Freital

Bei wiederholten Diebstählen von Legierungen ist im Stahlwerk Freital ein Schaden von 355000 Euro entstanden. Drei tatverdächtige Rumänen sitzen in Haft. Die Regelmäßigkeit ihrer Beutezüge wurde ihnen zum Verhängnis.


Quelle: Symbolbild

Freital. Bei einer Serie von Diebstählen im Stahlwerk Freital ist ein riesiger Schaden entstanden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, liegt er nach bisherigen Erkenntnissen bei rund 355 000 Euro. Drei Verdächtige sitzen schon hinter Schloss und Riegel. Bei ihnen klickten bereits Ende Juli die Handschellen. Es soll sich um Angehörige einer rumänischen Bande handeln. Die Männer stehen im Verdacht, wiederholt und in großem Stil Legierungen geklaut zu haben. Offenbar ist ihnen letztlich jedoch die Regelmäßigkeit ihrer Beutezüge zum Verhängnis geworden.

Seit September 2015 war es in dem ausgedehnten Werksgelände immer wieder zu Diebstählen in den Lagern gekommen. Unter anderem verschwanden im November 2016 rund 1,5 Tonnen Legierungsmittel. Den Beamten zufolge seien in den folgenden Monaten mehrfach Unbekannte am Ort gewesen, um das Gelände auszukundschaften. Die eingeleiteten Ermittlungen ergaben, dass sich die vollendeten oder auch nur versuchten Diebstähle der metallischen Werkstoffe offenbar immer in den Wochenendnächten ereigneten. Letztmals hätten Unbekannte in der Nacht zum Sonntag, dem 23.  Juli 2017, rund 700 Kilogramm Legierungen im Wert von rund 20 000 Euro mitgehen.

Deshalb legten sich die Kriminalisten am letzten Juliwochenende gezielt auf die Lauer – mit Erfolg. Bei der Observierung in der Nacht vom 29. Juli fielen auf dem Gelände mehrere Männer mit Taschenlampen auf. Die Dresdner Polizisten stellten die drei Rumänen im Alter von 25, 28 und 41 Jahren und nahmen sie unter dem Vorwurf, die Diebstähle begangen zu haben, zunächst vorläufig fest. Ein Ermittlungsrichter erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden gegen alle drei Männer Haftbefehle und setzte diese in Vollzug. Nun sitzen sie in Justizvollzugsanstalten ein. Die Ermittlungen dauern an.

Von Stefan Schramm

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