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Polizeiticker Polizei geht gegen Onlineversandhändler aus der Sächsischen Schweiz vor
Region Polizeiticker Polizei geht gegen Onlineversandhändler aus der Sächsischen Schweiz vor
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15:59 08.03.2019
Symbolfoto Quelle: dpa
Pirna/Dresden

Wegen Hakenkreuzen und anderen verbotenen Symbolen haben die Staatsanwaltschaft Dresden und das polizeiliche Extremismus-Abwehrzentrum Wohn- und Geschäftsräume eines sächsischen Onlineversandhändlers durchsucht. Ermittelt werde wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, teilte die Kriminalpolizei am Freitag in Dresden mit. Der Mann aus dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge werde beschuldigt, über seine Onlineplattform Artikel mit rechtsextremistischem Gedankengut zu verbreiten.

Die Mehrheit der angebotenen Artikel seien strafrechtlich nicht relevant, hieß es. In der Wohnung und in den Geschäftsräumen des Tatverdächtigen seien Datenträger, Computer, Laptops und ein Handy sowie externe Festplatten, eine Druckvorlage und Kleidung sichergestellt worden. Der Beschuldigte befindet sich den Angaben zufolge weiter auf freiem Fuß. Gründe für eine Inhaftierung lägen auch im Ergebnis der Durchsuchung nicht vor.

Alle gesicherten Asservate würden ausgewertet und einer strafrechtlichen Würdigung unterzogen, hieß es. Die Ermittlungen dauerten an und würden voraussichtlich längere Zeit in Anspruch nehmen, da die Auswertung der sichergestellten Datenträger sehr aufwendig sei. Der Mann sei den Ermittlern unter anderem durch Volksverhetzung einschlägig bekannt.

Der MDR hatte berichtet, dass die Durchsuchungsaktion in der Nähe des Ortes Krippen bei Pirna stattgefunden haben sollen. Bei den Artikeln handelt es sich nach Angaben der Behörden um T-Shirts, Aufkleber und Anstecker mit Hakenkreuzen und anderen verbotenen Symbolen.

Von epd

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