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Polizeiticker Odyssee nach Schwanenrettung
Region Polizeiticker Odyssee nach Schwanenrettung
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17:57 08.07.2018
Der Schwan ließ sich vergleichsweise schnell einfangen. Quelle: xcitepress/rl
Ohorn

Die Feuerwehren aus Pulsnitz und Ohorn haben einen verletzten Schwan von der Autobahn 4 gerettet. Das Tier lief am Freitagnachmittag auf dem Standstreifen und kam der Fahrspur immer wieder verdächtig nahe. Um zu verhindern, dass der aggressiv wirkende Wasservogel einen Unfall verursacht, wurde die Feuerwehr alarmiert. Die Kameraden sperrten die rechte Fahrspur und den Standstreifen ab und fingen den Schwan ein.

In Absprache mit dem Einsatzleiter sollte ein Kamerad den Schwan mit seinem privaten Auto dann in ein Tierheim bringen. Es begann eine wahre Odyssee für den Schwan und seinen Retter. Das Tierheim in Bloaschütz nahm den Vogel nicht auf, da es sich um ein Wildtier handel. Der Feuerwehrmann wurde an die Vogelschutzwarte in Neschwitz verwiesen. Dort wurde ihm mitgeteilt, dass die Vogelschutzwarte nicht zuständig sei. Der Schwan sei ein Jagdtier und somit wäre der Jäger zuständig, auf dessen Gebiet der Schwan aufgegriffen wurde. Er habe zu entscheiden, ob der Schwan geschossen oder wieder ausgesetzt würde. Nach vielen weiteren Telefonaten wurde dann entschieden, den verletzten Schwan in seinem Teich bei seinem Partner und den Jungtieren auszusetzen. Der zuständige Jäger wurde informiert und wird das Tier in den kommenden Tagen begutachten, ob ein Abschuss vonnöten ist.

Von Rico Löb

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