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Polizeiticker Neonazis bleiben Dresden weitgehend fern – Polizei erlebt ruhigen 13. Februar
Region Polizeiticker Neonazis bleiben Dresden weitgehend fern – Polizei erlebt ruhigen 13. Februar
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23:44 09.09.2015
Quelle: dpa

Am Abend meldeten die Beamten keine nennenswerten Einsätze.

Rund 1200 Beamte waren im Einsatz, darunter Einsatzkräfte aus Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und von der Bundespolizei. Im Vergleich zu 2014 hatte Dresdens Polizeichef Dieter Kroll die Zahlen drastisch reduziert. Im vergangenen Jahr waren noch rund 2800 Polizisten im Einsatz.

Nach fünf Jahren des engagierten Protestes haben es die Dresdner offenbar vorerst geschafft, den Neonazis die Lust zu verleiden. Statt des einst größten Neonazi-Aufmarsches in Europa gab es am Freitag lediglich kleine Guerilla-Aktionen, wie ein Flugzeug mit einem Werbebanner für eine Propaganda-Seite. Auch die Nazi-Aktionen der vergangenen Tage blieben Einzelaktionen ohne öffentliche Wahrnehmung.

Die Polizei hatte am Freitag erstmals Twitter zur Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt. Statt eines Tickers auf der eigenen Homepage informierten die Beamten in etwa 20 Tweets zur Lage in der Stadt. Erstmals wurde dabei sogar eine Karte mit allen angemeldeten Versammlungen in Dresden veröffentlicht - ein Novum.

Nachtrag der Redaktion: Laut Polizei blieb es auch in der Nacht friedlich. Für Samstag und Sonntag rechnet die Polizei Stand Samsag 10 Uhr nicht mit weiteren Einsätzen in Verbindung mit dem 13. Februar

sl

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