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Kegelbahn in Coswig-Neusörnewitz brennt ab – Polizei vermutet Brandstiftung

500 000 Euro Schaden Kegelbahn in Coswig-Neusörnewitz brennt ab – Polizei vermutet Brandstiftung

Und wieder hat es im Coswiger Ortsteil Neusörnewitz gebrannt. Bei einem Großbrand in der Nacht zu Freitag wurde ein Vereinsgebäude des Sportvereins (SV) Motor Sörnewitz teilweise zerstört. Der entstandene Schaden wird auf 500 000 Euro geschätzt, wie die Polizeidirektion Dresden am Freitag mitteilte. Die Polizei vermutet, dass der Brand nach einem Einbruch gelegt wurde.

Großbrand Nummer drei innerhalb von drei Monaten: Die Kegelbahn des SV Motor Sörnewitz brannte in der Nacht zu Freitag komplett ab.

Quelle: Roland Halkasch

Coswig. Und wieder hat es im Coswiger Ortsteil Neusörnewitz gebrannt. Bei einem Großbrand in der Nacht zu Freitag wurde ein Vereinsgebäude des Sportvereins (SV) Motor Sörnewitz teilweise zerstört. Der entstandene Schaden wird auf 500 000 Euro geschätzt, wie die Polizei mitteilte. Die Ermittler vermuten, dass der Brand nach einem Einbruch gelegt wurde. Verletzt wurde niemand.

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Kegelbahn in Coswig-Neusörnewitz brennt ab

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Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Coswig wurden etwa gegen 2 Uhr zum Brand am Kahlhügelweg gerufen, wie sie am Freitag mitteilten. Bereits auf der Anfahrt sei schon von Weitem ein heller Feuerschein zu sehen gewesen – für die Feuerwehrleute immer ein schlechtes Zeichen, weil dann meist nicht mehr viel zu retten ist.

So auch in diesem Fall: Bei Eintreffen der Coswiger Kameraden, die später von Feuerwehrleuten aus Weinböhla, Meißen und Radebeul unterstützt wurden, brannte die Sportbaracke mit der Kegelbahn des SV Motor Sörnewitz bereits in voller Ausdehnung. Außerdem wirkte sich die stürmische Witterung sehr ungünstig aus. Angetrieben durch den starken Wind, habe sich das „Feuern rasend schnell durch den gesamten Gebäudekomplex“ gefressen, wie die Coswiger Feuerwehr mitteilte.

Dennoch konnten die etwa 60 eingesetzten Feuerwehrleute das schlimmste verhindern. An einer Brandwand, die das etwa 50 Mete lange Gebäude in der Länge teilte, konnten sie das Feuer aufhalten. Es sei gelungen, eine weitere Katastrophe zu verhindern, meinten die Feuerwehrleute anschließend nicht ohne Grund. Im angrenzenden Gebäudeteil befinden sich unter anderem der Heiz- und Öllagerraum und damit genügend Futter, um das Feuer weiter auszuweiten. Außerdem gelang es den Kameraden kurz nach Eintreffen, einen in unmittelbarer Nähe unter einem Carport abgestellten Kleinbus vor den Flammen zu retten. Der Gebäudeteil mit der Kegelbahn brannte jedoch vollständig nieder.

Nachdem in dem nur von etwa 4000 Menschen bewohnten Ortsteil bereits Mitte November der Rohbau eines Einfamilienhauses an der Försterstraße komplett niederbrannte und am vierten Advent ein Wohncontainer und zwei Lagerhallen an der Cliebener Straße in Flammen aufgingen, macht unter den Coswigern die Rede vom Feuerteufel die Runde. Zumindest dieses Mal wohl nicht ganz zu unrecht, wie die Art und Weise der Alarmierung vermuten lässt. So wurde einige Zeit vor dem Brand eine Alarmanlage ausgelöst. Als der Mitarbeiter eines Sicherheitsdiensts dem Alarm nachging, entdeckte er statt eines Einbrechers den Brand.

Die genaue Brandursache wird freilich noch durch einen Brandursachenermittler der Polizei ermittelt. Dennoch haben die Ermittler schon genügend Hinweise auf eine Brandstiftung, um nach Zeugen zu fragen, die in der Nacht Personen oder Fahrzeuge im Umfeld des Sportlerheims beobachtet haben. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Telefonnummer 0351/ 483 22 33

Von Uwe Hofmann

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