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Garagenbrand in Glashütte vernichtet Heiligabend vierrädriges Geschenk

Pkw für Fahranfänger Garagenbrand in Glashütte vernichtet Heiligabend vierrädriges Geschenk

Gerade 18 Jahre alt geworden, das erste eigene Auto in der Garage, den Führerschein bald in der Tasche – besser hätte es für einen jungen Glashütter nicht laufen können. Bis Heiligabend. Ausgerechnet an diesem Tag musste die Feuerwehr bei der sechsköpfigen Familie anrücken, weil der kürzlich angeschaffte Opel Corsa des Zweitgeborenen Feuer gefangen hatte.

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Komplett ausgebrannt ist das kürzlich erstandene Auto ein Totalschaden.

Quelle: Feuerwehr Glashütte/Anne Pilz

Glashütte. Gerade 18 Jahre alt geworden, das erste eigene Auto in der Garage, den Führerschein bald in der Tasche – besser hätte es für einen jungen Glashütter nicht laufen können. Bis Heiligabend. Ausgerechnet an diesem Tag musste die Feuerwehr bei der sechsköpfigen Familie im Glashütter Ortsteil Cunnersdorf anrücken, weil der kürzlich angeschaffte Opel Corsa des Zweitgeborenen Feuer gefangen hatte. Das Auto brannte komplett aus.

„Der Wagen war schick, hatte erst 85 000 Kilometer runter“, meint der 43-jährige Vater des 18-Jährigen. Er hatte den 2004 gebauten Kleinwagen für 300 Euro gekauft und noch etwa 700 Euro reingesteckt, unter anderen für eine neue Stoßstange und neuen Lack. Begeistert von der Technik hatte sich der zweitälteste, der sich auch noch kurz vor Weihnachten bei einem Verkehrsunfall das Sprunggelenk gebrochen hatte und auf Krücken ging, nach der Bescherung in das aufgemotzte Auto gesetzt. Er hatte das Radio ausprobiert, das Blinklicht und das Fernlicht eingeschalten, wie der Vater berichtet. Knapp drei Stunden später schreckte der 43-Jährige hoch. „Es funkelte draußen, ein Lichtschein, vor dem Haus war es auf einmal taghell“, sagt er. „Der Strom fiel aus.“ Die Sicherung kam, weil die Elektrik in der Garage schmorte.

Über den Notruf alarmierte er die Feuerwehr. Der Versuch selbst zu löschen, scheiterte, weil er ohne Strom die Pumpe nicht anwerfen konnte. Das Feuer konnte sich glücklicherweise nicht enorm ausbreiten. „Der Sauerstoff in der Garage war bald aufgebraucht und ich hatte das Tor zugelassen.“ Das hatte erst die Feuerwehr bei ihrem Löschangriff aufgemacht. Die Feuerwehr löschte mit Schaum und hatte die Flammen flink erstickt. Doch an dem Pkw, der offenbar durch einen technischen Defekt Feuer gefangen hatte, war Totalschaden entstanden. Auch die Behausung sowie abgestellte Gerätschaften wie Schneeschieber, Kanister usw. wurden stark beschädigt. „Auch die Elektrik ist hinüber“, beklagt der Familienvater. Immerhin sein Humor ist ihm geblieben. „Ihr wolltet doch weiße Weihnachten“, sagt er und deutet auf das eingeschäumte Autowrack.

Von Daniel Förster

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