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Fliegerbombe in Heidenau: Entschärfung erst weit nach Mitternacht

Evakuierung verzögert sich Fliegerbombe in Heidenau: Entschärfung erst weit nach Mitternacht

Lange Nacht für die Einsatzkräfte in Heidenau: Die Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg verzögerte sich am Montagabend bis weit nach Mitternacht. Erst um 3.24 Uhr waren die Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes fertig.

Rund 4000 Menschen mussten nach dem Bombenfund evakuiert werden.

Quelle: dpa

Heidenau. Lange Nacht für die Einsatzkräfte in Heidenau: Die Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg verzögerte sich am Montagabend bis weit nach Mitternacht. Erst um 3.24 Uhr waren die Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes um Sprengmeister Holger Klemig fertig ud konnten Entwarnung geben.

Lange Nacht für die Einsatzkräfte in Heidenau: Die Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg verzögerte sich am Montagabend bis weit nach Mitternacht.

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Gegen 20 Uhr hatte die Polizei begonnen, den Sperrkreis um die 250-Kilo-Bombe zu räumen. Wollte man ursprünglich gegen 22 Uhr fertig sein, verzögerte sich der Termin am Abend immer weiter. Vor allem ein Seniorenheim und dessen zum Teil bettlägrige Bewohner sorgten für Verzögerungen. Die rund 180 Feuerwehr- und Rettungskräfte sowie die 280 Polizisten hatten alle Hände voll zu tun.

Der Evakuierungsbereich in Heidenau

Der Evakuierungsbereich in Heidenau

Quelle: Polizei Dresden

Die Deutsche Bahn hatte den Zugverkehr zwischen Heidenau und Pirna gegen Mitternacht komplett eingestellt. Auch der Straßenverkehr in Heidenau war in der Nacht komplett gesperrt. Nach der Entschärfung wurden alle Sperrungen wieder aufgehoben.

Für die Anwohner wurden mehrere Notunterkünfte eingerichtet. Die Grundschule Mügeln, die Grundschule Dohna und die Marie-Curie-Oberschule Dohna standen bereit. Dorthin fuhren auch Busse. Laut Polizei nahmen rund 300 Menschen dieses Angebot an.

Betroffen waren rund 4500 Menschen, die in einem Radius von rund 650 Metern rund um den Fundort, das Gelände des ehemaligen „Automot“ an der Mühlenstraße, leben. Dort war am Nachmittag bei Baggerarbeiten der Sprengsatz gefunden worden. Bei diesem handelt es sich um eine Besonderheit: Es ist eine deutsche Bombe. Am Abend gingen die Entschärfer von einer „Beutebombe“ aus, also einem Sprengsatz, den die Rote Armee erbeutet und danach gegen die Nationalsozialisten eingesetzt hatte. Die unschädlich gemachte Bombe wird jetzt nach Zeithain transportiert und dort vernichtet.

In Heidenau sollten am Dienstag alle Schulen und Kitas wieder regulär öffnen. „Wir sind uns aber sicher, wenn ein Kind morgen nicht in der Schule erscheint, akzeptiert die Schule einen entsprechenden „Entschuldigungszettel“ der Eltern“, teilte die Stadtverwaltung am Abend mit.

DNN

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