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Polizeiticker Feuerwehr rettet eingeklemmten Jugendlichen
Region Polizeiticker Feuerwehr rettet eingeklemmten Jugendlichen
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15:31 06.04.2018
Dramatische Szenen haben sich am Donnerstagabend auf einem Spielplatz in Wallroda abgespielt. An einem Stapel abgeholzter Baumstämme sind Schreie zu hören, eine Kettensäge steckt im Holz fest. Daneben liegt ein Jugendlicher zwischen den Stämmen. Quelle: xcitepress/rl
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Wallroda

Dramatische Szenen haben sich am Donnerstagabend auf einem Spielplatz in Wallroda abgespielt. Von einem Stapel abgeholzter Baumstämme sind Schreie zu hören. Eine Kettensäge steckt im Holz fest. Zwischen den Stämmen liegt ein Jugendlicher, offenbar mit einer großen Schnittwunde im Bein. Die junge Frau neben ihm ruft um Hilfe, ihre Hand scheint schwer verletzt zu sein, ein Finger liegt vor ihr auf dem Boden.

Zum Glück nur ein fiktives Übungsszenario, dass die Kameraden der Feuerwehren Wallroda und Arnsdorf auf den Ernstfall vorbereiten soll.

Regelmäßig führen die ehrenamtlichen Kräfte gemeinsame Übungen durch, um zum einen das Zusammenspiel zu festigen und zum anderen die medizinischen und technischen Kenntnisse aufzufrischen. Im Vorfeld wurden von der DRK-Bereitschaft Schönfeld-Weißig vier Darsteller auf ihren Auftritt als Unfallopfer vorbereitet. Verletzungen wurden nachgestellt und mit spezieller Schminke an den Opfern konstruiert.

Gegen 19:30 Uhr rückten die Feuerwehren zum Übungsgelände auf der Mühlstraße aus. Dort fanden die Einsatzkräfte das erschreckende Szenario vor. Sofort ging man zur Sichtung und Erstversorgung der Verletzten vor. Dazu rückte kurz darauf auch ein Rettungswagen der DRK Bereitschaft Schönfeld-Weißig an, dessen Besatzung den Kameraden mit medizinischen Fachkenntnissen zur Seite stand. Für den Einsatzleiter der Feuerwehr galt es zuerst kühlen Kopf zu bewahren. Wichtige Entscheidungen mussten binnen Sekunden getroffen werden, denn hier ging es um Menschenleben.

Letztendlich konnten die Einsatzkräfte alle Verletzten erfolgreich retten. Innerhalb von gut 20 Minuten nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren alle der vier Patienten im Rettungswagen untergebracht. Im Ernstfall wäre dies ein gutes Ergebnis. Doch die Zeit spielte eher eine untergeordnete Rolle. Wichtiger war es, dass alle Handgriffe durchgespielt wurden und man so für den Ernstfall bestens vorbereitet ist.

Von Christian Essler DNN

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