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Familienvater absichtlich überfahren: Totschlagsprozess beginnt

Absichtlich überfahren Familienvater absichtlich überfahren: Totschlagsprozess beginnt

Neun Monate nach dem gewaltsamen Tod eines 38-Jährigen auf einem Feld bei Oederan muss sich der mutmaßliche Täter vor dem Landgericht Chemnitz verantworten. Dem 32-Jährigen wird vorgeworfen, seinen Bekannten im April vergangenen Jahres absichtlich mit einem Auto getötet zu haben. Er ist wegen Totschlags angeklagt.

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Für die Verhandlung sind ab Freitag insgesamt 17 Verhandlungstage angesetzt.

Quelle: dpa

Chemnitz. Neun Monate nach dem gewaltsamen Tod eines 38-Jährigen auf einem Feld bei Oederan muss sich der mutmaßliche Täter vor dem Landgericht Chemnitz verantworten. Dem 32-Jährigen wird vorgeworfen, seinen Bekannten im April vergangenen Jahres absichtlich mit einem Auto getötet zu haben. Er ist wegen Totschlags angeklagt.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Mann den 38-Jährigen nach einem Streit überfahren hat. Den Ermittlungen zufolge hatten sich die beiden Bekannten für einige Zeit aus den Augen verloren und im November 2016 durch Zufall wiedergetroffen.

Im Frühjahr vergangenen Jahres sollte der Angeklagte dem Familienvater schließlich ein Auto beschaffen. Kurz vor der Tat seien beide darüber in Streit geraten, erklärte eine Gerichtssprecherin. Die Männer hätten zunächst zusammen im Auto gesessen. Der 38-Jährige sei dann aber ausgestiegen, um nach Hause zu laufen. Dann wurde er überfahren.

Seine Leiche wurde am darauffolgenden Tag auf einem Feld in Breitenau, einem Ortsteil der Kleinstadt Oederan (Landkreis Mittelsachsen) gefunden. Den Obduktionsergebnissen nach starb er unmittelbar nach der Tat an den schweren Verletzungen.

Die Polizei hatte vorübergehend mit einem Foto nach dem 32-Jährigen gefahndet. Einen Tag nach dem Aufruf stellte sich der Mann, der 2015 bereits wegen Betrugs und Unterschlagung bei einem vorgetäuschten Autokauf zu einer Bewährungsstrafe von 18 Monaten verurteilt worden war.

Für die Verhandlung sind ab Freitag insgesamt 17 Verhandlungstage angesetzt.

dpa

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