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Ermittlungen wegen sexuellem Missbrauch im Leipziger Thomanerchor

Schwerwiegender Verdacht Ermittlungen wegen sexuellem Missbrauch im Leipziger Thomanerchor

Ein minderjähriges Mitglied des Thomanerchores in Leipzig wird nach Angaben der Stadtverwaltung verdächtigt, „eine sexuelle Grenzverletzung“ mit einem Mitschüler begangen zu haben. Er wurde des Chores verwiesen.

Archivfoto

Quelle: André Kempner

Leipzig. Nach Missbrauchsvorwürfen gegen ein Mitglied des Leipziger Thomanerchores hat die Stadtverwaltung eine Stellungnahme abgegeben. Wie es am Donnerstagvormittag im Schreiben aus dem Neuen Rathaus heißt, arbeitet die Kommune „gemeinsam mit Strafverfolgungsbehörden, Pädagogen sowie der Schüler- und Elternschaft des Thomas-Alumnats an der Aufklärung eines Vorfalls mit mutmaßlicher sexueller Grenzverletzung.“

Nach bisherigen Informationen der Stadt Leipzig habe ein noch nicht volljähriges Mitglied des Thomanerchores engen Kontakt mit einem anderen minderjährigen Mitschüler des Alumnats gehabt, „wobei eine sexuelle Grenzverletzung vorliegen könnte.“ Genaueres sollen die begonnenen Ermittlungen zeigen. Der ältere der beiden Schüler sei vorsorglich des Chores verwiesen worden. Mit dem jüngeren Schüler und seinen Eltern stehe die Chorleitung in engem Kontakt, zudem sei eine psychologische Betreuung eingerichtet worden.

Als erstes hatte am Donnerstag die Bild-Zeitung über den Vorfall berichtet. Nach Angaben der Zeitung soll es auch zu einem Missbrauch von Drogen gekommen sein. Laut Stadtsprecher Matthias Hasberg wurden drei Chormitglieder wegen des Gebrauchs von Cannabis vorübergehend suspendiert. Sie dürften aber nach den Winterferien zum Chor zurückkehren.

mpu

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