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Anklage nach Brand in geplanter Asylbewerberunterkunft in Bautzen

Verdacht: Polizisten bei der Arbeit behindert Anklage nach Brand in geplanter Asylbewerberunterkunft in Bautzen

Die Generalstaatsanwaltschaft in Dresden hat Anklage gegen drei junge Männer erhoben, die beim Brandanschlag auf eine geplante Asylbewerberunterkunft in Bautzen Polizisten bei der Arbeit behindert haben sollen. Es gehe um den Verdacht des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, sagte ein Sprecher des Justizministeriums.

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Blick auf den ausgebrannten Dachstuhl des "Husarenhofs".

Quelle: dpa

Dresden/Bautzen. Die Generalstaatsanwaltschaft in Dresden hat Anklage gegen drei junge Männer erhoben, die beim Brandanschlag auf eine geplante Asylbewerberunterkunft in Bautzen Polizisten bei der Arbeit behindert haben sollen. Es gehe um den Verdacht des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, sagte Jörg Herold, Sprecher des sächsischen Justizministeriums, am Freitag.

Wer hinter dem Brandanschlag auf den Husarenhof am 21. Februar steckt, ist noch nicht ermittelt. Bautzen war damit bundesweit in die Schlagzeilen geraten. Schaulustige hatten unverhohlen ihre Freude über das Feuer zum Ausdruck gebracht. Das Landratsamt gab unlängst seine Pläne auf, in dem Objekt Flüchtlinge unterzubringen. Das Amtsgericht Bautzen hat nun zu entscheiden, ob es die Klage gegen die drei Männer im Alter von 19 und 20 Jahren zulässt.

dpa

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