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Zoo Leipzig hält an Elefantenzucht fest

Trotz Rückschlage Zoo Leipzig hält an Elefantenzucht fest

Trotz einer Reihe von Rückschlägen in den vergangenen Jahren will der Zoo Leipzig an der Zucht von Elefanten festhalten. Das sagte Zoo-Chef Jörg Junhold am Mittwoch in der Messestadt anlässlich des 15. Geburtstags des Elefantenbullen Voi Nam.

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Elefantenbulle Voi Nam

Quelle: Archiv

Leipzig. Trotz einer Reihe von Rückschlägen in den vergangenen Jahren will der Zoo Leipzig an der Zucht von Elefanten festhalten. Das sagte Zoo-Chef Jörg Junhold am Mittwoch in der Messestadt anlässlich des 15. Geburtstags des Elefantenbullen Voi Nam. Der asiatische Bulle wurde am 5. April 2002 geboren und war damit die erste erfolgreiche Nachzucht in Leipzig seit 1936.

Weniger Glück hatten die Leipziger, als die Elefantenkuh Hoa im Jahr 2012 ihr neugeborenes Junges unmittelbar nach der Geburt so schwer attackierte, dass der kleine Elefantenbulle kurz darauf starb. 2015 brachte Hoa dann ein weibliches Jungtier zur Welt, bei dem ein Bruch des Oberschenkels festgestellt wurde. Nachdem das Tier eine Operation zunächst gut überstanden hatte, wurde es später immer schwächer. Der Zoo entschloss sich dann, das Elefantenbaby einzuschläfern.

Hoffnung auf Nachwuchs gab es erneut, als bei der Elefantenkuh Thura eine Trächtigkeit festgestellt wurde. Anfang des vergangenen Jahres musste der Zoo dann aber mitteilen, dass das Kalb im Leib der Mutter gestorben war.

Junhold äußerte die Hoffnung, dass Voi Nam dem Zoo Nachwuchs bescheren könnte. Er interessiere sich inzwischen schon sehr für die weiblichen Mitglieder der Elefantenherde. Eventuell könnte er sich die heutige sieben Jahre alte Rani als Lieblingselefantin aussuchen. Voi Nam sei ein genetisch sehr wertvoller Bulle für die gesamte europäische Elefantenpopulation. „Wir haben etwas Pech gehabt, was Nachwuchs angeht, jetzt sind wir wieder einmal dran“, sagte Junhold.

dpa

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