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Zeitung: Kommunen bleiben auf 62 Millionen Euro Asylkosten sitzen

Unterbringung Zeitung: Kommunen bleiben auf 62 Millionen Euro Asylkosten sitzen

Sachsens Kommunen haben im Vorjahr rund 280 Millionen Euro für die Unterbringung von Asylbewerbern ausgegeben - und damit deutlich mehr als sie Zuweisungen vom Land bekamen. Laut einem Bericht der „Freien Presse“ bleiben die kreisfreien Städte sowie die zehn Landkreise damit vorerst auf Kosten von rund 62 Millionen Euro sitzen.

Quelle: dpa

Chemnitz. Sachsens Kommunen haben im Vorjahr rund 280 Millionen Euro für die Unterbringung von Asylbewerbern ausgegeben - und damit deutlich mehr als sie Zuweisungen vom Land bekamen. Laut einem Bericht der „Freien Presse“ bleiben die kreisfreien Städte sowie die zehn Landkreise damit vorerst auf Kosten von rund 62 Millionen Euro sitzen. Nach Angaben der Zeitung, die sich auf ein vom Innenministerium in Auftrag gegebenes Finanzgutachten beruft, mussten die Kommunen im Vorjahr im Schnitt rund 11 000 Euro pro Asylbewerber aufwenden. Derzeit liegt die Pauschale bei 7600 Euro.

Das Gutachten sei in Auftrag gegeben worden, um eine Größenordnung der tatsächlichen Asylkosten zu haben, sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Sonntag. Bis zur Haushaltsklausur der Landesregierung Mitte Juni soll nun eine Arbeitsgruppe mit Vertretern von Kommunen, des Finanzministeriums sowie des Asylstabs über eine mögliche Anpassung der Pauschale diskutieren.

dpa

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