Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Mitteldeutschland Woidke und Tillich reisen erneut wegen Erhalt von Braunkohle-Tagebauen nach Schweden
Region Mitteldeutschland Woidke und Tillich reisen erneut wegen Erhalt von Braunkohle-Tagebauen nach Schweden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:26 09.09.2015
Braunkohle-Tagebau und Kraftwerk (Archivbild). Quelle: dpa

Dies teilten die Staatskanzleien beider Länder am Freitag mit. Hintergrund sind die Verkaufspläne des schwedischen Staatskonzerns für den Braunkohlentagebau und die Kraftwerke.

Brandenburg fordert ein Mitspracherecht des Landes bei dem geplanten Verkauf. „Vor dem Hintergrund zuletzt widersprüchlicher Signale aus den Reihen der neuen schwedischen Minderheitsregierung wollen Woidke und Tillich aus erster Hand Auskunft über das Vorgehen der Politik und des Unternehmens Vattenfall erhalten“, heißt es in einer Mitteilung. Dazu treffen die Regierungschefs den schwedischen Wirtschaftsminister Mikael Damberg und Vattenfall-Präsident Magnus Hall. 

Die Regierungen von Brandenburg und Sachsen setzen sich für den Erhalt von Tausenden Arbeitsplätzen in der Energiewirtschaft in der Lausitz ein. Zudem sähen sie die Verstromung von Braunkohle als eine entscheidende Voraussetzung für das Gelingen der Energiewende in Deutschland, heißt es in der Mitteilung.

Braunkohle gilt als klimaschädlich. Bei der Verbrennung entstehen neben großen Mengen CO2 auch Giftstoffe, die über die Schornsteine in die Umwelt gelangen. Durch die Gewinnung im Tagebau werden weite Landstriche zerstört.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Nürnberg. Es ist ein bisschen wie Eulen nach Athen tragen: Für eine Werbekampagne will der Freistaat Sachsen während des Christkindlesmarkts in Nürnberg Nürnberger Bratwürste verschenken.

09.09.2015

Staatsregierung und Kommunen in Sachsen wollen bei der Bewältigung des zunehmenden Flüchtlingszustroms stärker an einem Strang ziehen.

09.09.2015

Am Ende kam alles so wie erwartet. Schon seit vielen Monaten wird Dirk Panter als neuer SPD-Fraktionschef gehandelt, jetzt ist er es auch. Bei der fraktionsinternen Abstimmung gestern in Dresden votierten alle 16 anwesenden SPD-Abgeordneten für den 40-Jährigen.

09.09.2015