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Wohlfahrtsbericht sieht Teilhabe für Behinderte als „große Baustelle“

Sachsen Wohlfahrtsbericht sieht Teilhabe für Behinderte als „große Baustelle“

Sachsen muss mehr für Menschen mit Behinderungen tun. Das ist das Fazit des Wohlfahrtsberichtes, den die Liga der Freien Wohlfahrtspflege am Montag unter dem Titel „Teilhabe beginnt im Kopf - Herausforderungen der Inklusion“ veröffentlichte.

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Sachsen muss mehr für Menschen mit Behinderungen tun.

Quelle: dpa

Dresden. Sachsen muss mehr für Menschen mit Behinderungen tun. Das ist das Fazit des Wohlfahrtsberichtes, den die Liga der Freien Wohlfahrtspflege am Montag unter dem Titel „Teilhabe beginnt im Kopf - Herausforderungen der Inklusion“ veröffentlichte.

Darin stellen die Wohlfahrtsverbände die Realität Behinderter ausgewählten Forderungen der UN-Behindertenrechtskonvention gegenüber. Auch acht Jahre nach der Ratifizierung der UN-Konvention bleibe die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Sachsen „eine große Baustelle“, hieß es.

Man müsse nun die Chancen des neuen Bundesteilhabegesetzes nutzen, um den Freistaat auch für Menschen mit Behinderungen lebenswerter zu gestalten, sagte Oberkirchenrat Christian Schönfeld, Chef der Diakonie Sachsen und momentan Liga-Vorsitzender.

„Sachsen muss nun Gestaltungswillen zeigen und zukunftsweisende Landesregelungen auf den Weg bringen.“ Zentrales Element sei dabei die Ermittlung des Hilfsbedarfs, den Betroffene für ein selbstbestimmtes Leben brauchten. „Wer schon an dieser Stelle nur durch die Kostenbrille blickt, verwehre mehr als 390 000 sächsischen Bürgern die Chance auf vollumfängliche Teilhabe.“

Viele Zugänge zu echter Teilhabe seien Menschen mit Behinderungen immer noch versperrt oder stünden ihnen nur bedingt offen: „Hürden bestehen beispielsweise beim Zugang zum Gesundheitssystem, zur inklusiven Bildung, zur Teilhabe am Arbeitsleben oder bei der eigenen Elternschaft.“ Informations- und Kommunikationsangebote seien oft noch nicht barrierefrei.

dpa

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