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Winzergenossenschaft eröffnet Weinlese

Hoffen auf gute Ernte Winzergenossenschaft eröffnet Weinlese

Mit feierlicher Segnung und traditionellen Böllerschüssen hat bei der Sächsische Winzergenossenschaft Meissen die Weinlese offiziell begonnen. Zunächst wurden am Mittwoch Trauben der Sorte Müller-Thurgau geerntet.

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Weinernte in Meissen

Quelle: Archiv

Dresden. Mit feierlicher Segnung und traditionellen Böllerschüssen hat bei der Sächsische Winzergenossenschaft Meissen die Weinlese offiziell begonnen. Zunächst wurden am Mittwoch Trauben der Sorte Müller-Thurgau geerntet. Der „Neue“ hat rund 75 Grad Öchsle, wie Kellermeisterin Nathalie Weich nach einer ersten Qualitätsbestimmung des frischen Traubensaftes auf dem Burgberg Löbsal verkündete. Damit sieht es für den Jahrgang 2017 gut aus; für eine verlässliche Prognose ist es allerdings noch zu früh. Qualität und Erntemenge sind noch ganz wesentlich vom Wetter der kommenden Wochen abhängig.

Vor gut zwei Wochen hatte in Sachsen bereits die Lese für die frühen Federweißer-Sorten begonnen. Die ersten Proben des noch in Gärung befindlichen Weins konnten bereits gekostet werden.

Mit insgesamt 470 Hektar Weinanbaufläche am Elbhang ist Sachsen das kleinste Anbaugebiet Deutschlands. Im vergangenen Jahr lag der Ertrag bei 28 845 Hektolitern Weinmost, das entspricht durchschnittlich 59 Hektoliter pro Hektar und war laut Statistik die höchste Erntemenge seit der Wende in Sachsen.

dpa

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