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Mitteldeutschland Windpotenzialstudie soll Ausbau erneubarer Energien voranbringen
Region Mitteldeutschland Windpotenzialstudie soll Ausbau erneubarer Energien voranbringen
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14:33 25.10.2017
Eine neue Windpotenzialstudie soll den Ausbau der erneuerbaren Energie in Sachsen voranbringen. Quelle: dpa
Dresden

Eine neue Windpotenzialstudie soll den Ausbau der erneuerbaren Energie in Sachsen voranbringen. Mit der von CDU und SPD im Koalitionsvertrag vereinbarten Studie sei den Regionalen Planungsverbänden ein Hilfsmittel an Hand gegeben worden, „um diese schwierige Aufgabe zu lösen“, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Stefan Brangs am Mittwoch bei deren Vorstellung in Dresden. Die Ausweisung der Eignungsgebiete sei eine „Quadratur des Kreises“. Es müssten unterschiedlichste Interessen berücksichtigt werden – der Schutz von Mensch und Tier genauso wie der Erhalt des Landschaftsbildes. Dennoch werde es für einen weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien notwendig sein, weitere Flächen zu erschließen.

Die Studie zeigt, dass das Windpotenzial besser ist, je höher man kommt. Geeignet sind prinzipiell Höhen von 160 Metern, insbesondere Höhenlagen wie beispielsweise im Erzgebirge oder der Oberlausitz. Allerdings sieht die Studie Sachsen als „weiße Karte“. Es wird nicht berücksichtigt, ob die Flächen bereits anders genutzt werden - durch Besiedlung oder Forstwirtschaft etwa - oder in Schutzgebieten liegen.

Jörg Vieweg, energiepolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, nannte den im Internet veröffentlichten „Windatlas“ einen „weiteren wichtigen Baustein für eine erfolgreiche Energiewende in Sachsen“. Entscheidend bleibe aber, welche Gebiete letztlich die Regionalen Planungsverbände auf dieser Grundlage ausweisen würden, sagte sein CDU-Kollege Lars Rohwer.

dpa

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