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Weniger Wildunfälle 2016 in Sachsen

Niveau weiter hoch Weniger Wildunfälle 2016 in Sachsen

2016 sind in Sachsen weniger Verkehrsunfälle mit Wildtieren registriert worden. Mit 140 Zusammenstößen auf Straßen lag das Niveau aber noch immer über dem der vergangenen sieben Jahre. Besonders stark von Wildunfällen sind Rehe betroffen, gefolgt von Wildschweinen.

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Besonders stark von Wildunfällen sind Rehe betroffen, gefolgt von Wildschweinen

Quelle: dpa

Kamenz/Pirna. 2016 sind in Sachsen weniger Verkehrsunfälle mit Wildtieren registriert worden. Mit 140 Zusammenstößen auf Straßen lag das Niveau aber noch immer über dem der vergangenen sieben Jahre, wie aus der Aufstellung des Statistischen Landesamtes in Kamenz ab 2006 hervorgeht. Danach gab es im vergangenen Jahr 17 Unfälle weniger als 2015. „Es kann jeden Autofahrer treffen, der in der Dämmerung unterwegs ist“, warnte ein Sprecher des Staatsbetriebes Sachsenforst. Und auch mit Frühlingsbeginn sei die Gefahr nicht gebannt.

Bei 114 der Wildunfälle wurden Menschen verletzt, erstmals seit vier Jahren gab es wieder einen Toten. Die Zahl der Verletzten sank gegenüber dem Vorjahr um 12 auf 132. In 4 Fällen standen die Autofahrer unter Alkoholeinfluss, 22-mal entstand Sachschaden. In der Statistik sind 36 schwer- und 96 leichtverletzte Menschen erfasst - etwas weniger als im Vorjahreszeitraum.

Besonders stark von Wildunfällen sind Rehe betroffen, gefolgt von Wildschweinen, wie der Sachsenforst-Sprecher sagte. Vorsicht sei geboten, denn mit Umstellung auf Sommerzeit treffe der Berufsverkehr genau die Dämmerungsphase - die kritische Zeit.

Zudem werden Reh- sowie Schwarzwild aktiv, wenn Felder bestellt sind. „Da kommt wieder Bewegung auf in den Wäldern.“ Sobald Nahrung und Deckung vorhanden seien, verstärke sich der Wechsel in Richtung Feld. Darauf sollten Autofahrer achten. „Und wenn ein Tier über die Straße läuft, kommt meist noch eins hinterher.“

dpa

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