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Mitteldeutschland Weniger Krankenpfleger und immer mehr Ärzte in Sachsen
Region Mitteldeutschland Weniger Krankenpfleger und immer mehr Ärzte in Sachsen
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20:55 09.09.2015
In Sachsen gibt es weniger Krankenpfleger (Archiv) Quelle: dpa
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Ihre Zahl sei von 1991 bis 2013 um 5,6 Prozent auf 16 800 gesunken, teilte die Stiftung am Samstag in Dortmund unter Berufung auf Daten des Statistischen Bundesamtes mit. Im Bundesdurchschnitt ging der Wert demnach um drei Prozent zurück.

Bei den Ärzten kletterte die Stellenzahl im Freistaat dagegen sehr deutlich von 5300 auf 7600 (+43,4 Prozent). Das Missverhältnis zwischen Ärzten und Pflegekräften in Krankenhäusern bestehe deutschlandweit, berichtete der Vorstand der Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch. Er kritisierte ein Konzept, „nach dem Ärzte Geld bringen und Pflege Geld kostet“.

In den vergangenen 20 Jahren habe sich die Verweildauer in den Krankenhäusern halbiert. Gleichzeitig sei die Zahl der alten und pflegebedürftigen Menschen auf den Stationen gestiegen, die mehr Betreuung brauchten. „Deshalb ist und bleibt Pflege in den Krankenhäusern hoffnungslos überfordert, wenn sich nichts ändert.“ Um die Entwicklung zu stoppen, forderte Brysch einen deutschlandweit verbindlichen Personalschlüssel. „Dann wären wenigstens die Regeln für alle gleich.“

dpa

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