Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Mitteldeutschland Weniger Angeklagte vor sächsischen Strafgerichten
Region Mitteldeutschland Weniger Angeklagte vor sächsischen Strafgerichten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:54 06.11.2017
81 Prozent der Prozesse endeten mit einer Verurteilung, 15 Prozent der Verfahren wurden eingestellt und nur in knapp 5 Prozent gab es einen Freispruch. Quelle: dpa
Kamenz

Die Zahl der Angeklagten vor den sächsischen Strafgerichten ist 2016 zurückgegangen. Wie das Statistische Landesamt in Kamenz am Montag mitteilte, standen 49.449 Menschen vor Gericht - 5,4 Prozent weniger als im Jahr davor. 81 Prozent der Prozesse endeten mit einer Verurteilung, 15 Prozent der Verfahren wurden eingestellt und nur in knapp 5 Prozent gab es einen Freispruch. Fast die Hälfte der Angeklagten mussten sich wegen Vermögens- und Eigentumsdelikten verantworten, in einem knappen Fünftel der Fälle ging es um Vergehen im Straßenverkehr.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Reiner Haseloff (CDU) dringt auf eine bessere Vertretung der Ost-Länder in Berlin. Er erwarte, „dass sie an zentraler Stelle, im Kanzleramt, personelle Strukturen schafft, die die Kompetenz haben, sich in jedem Politikfeld für ostdeutsche Interessen einzusetzen.“

06.11.2017

Vor 60 Jahren, am 7. November 1957 lief in Zwickau der erste Trabant vom Band. Es folgten Millionen Exemplare in einem Design, das sich ab den 60er-Jahren kaum noch änderte. Doch es gab Alternativen. Ein Besuch beim Gestalter Karl Clauss Dietel (83) in Chemnitz. 

05.11.2017

Ostdeutschland profitiert nach Expertensicht noch immer von der früheren Produktion der DDR-Autos Trabi und Wartburg. Autobauer wie VW hätten sich nach der Wiedervereinigung in den neuen Bundesländern angesiedelt, weil es dort dank der DDR-Autotradition ausgebildete Fachkräfte gab.

05.11.2017