Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Mitteldeutschland Weitere Abschiebungen aus Sachsen nach Tunesien und Südosteuropa
Region Mitteldeutschland Weitere Abschiebungen aus Sachsen nach Tunesien und Südosteuropa
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:02 12.09.2018
Abschiebung von Flüchtlingen nach Tunesien und Südosteuropa Quelle: dpa
Dresden

Sachsen hat weitere 45 ausreisepflichtige Asylbewerber abgeschoben. Ein Sammelcharter mit 17 Personen an Bord startete am Mittwoch nach Tunesien, wie das Innenministerium in Dresden mitteilte. Elf Abgeschobene lebten in Sachsen - acht von ihnen zuletzt im Gefängnis -, zwei in Nordrhein-Westfalen und je einer in Berlin, Bayern, Hessen und Hamburg.

Ein weiterer Sammelcharter aus Hessen in den Kosovo und nach Albanien hatte auch 34 Personen aus Sachsen an Bord. Mit den Rückführungen werde geltendes Asylrecht in die Tat umgesetzt, dessen Durchsetzung habe hohe Priorität, sagte Innenminister Roland Wöller (CDU). „Vor allem die Straftäter unter den Ausreisepflichtigen müssen unser Land schnell verlassen.“

Ende Juli waren nach Ministeriumsangaben in Sachsen 609 Tunesier, 331 Kosovaren und 232 Albaner zur Ausreise verpflichtet. Bis Dienstag wurden 124 Tunesier, 119 Kosovaren und 83 Albaner abgeschoben, 2017 waren es 137 Tunesier, 296 Kosovaren und 286 Albaner gewesen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Dem sächsischen Fiskus fließen aus der Erbschaft- und Schenkungssteuer in 2017 Einnahmen in Höhe von 38 Millionen Euro in die Kassen. Das teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch mit. Die Einnahmen bewegen sich damit auf einem ähnlichen Niveau wie 2016.

13.09.2018

Im CDU-Bundesvorstand soll es am Dienstag eine scharf geführte Auseinandersetzung gegeben haben. Wie mehrere Medien berichten, soll der Dresdner Bundestagsabgeordnete Arnold Vaatz auch die Bundeskanzlerin kritisiert haben.

12.09.2018

Der Chef des Sächsischen Hartmannbundes, der Leipziger Arzt Thomas Lipp, erhebt vor dem Hintergrund fehlender Pflegekräfte in Deutschland schwere Vorwürfe gegen die Krankenkassen und die von ihnen und der Politik ausgelösten Bürokratieorgien.

12.09.2018