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Verdi berät über weitere Aktionen

Nach Warnstreiks im Einzelhandel Verdi berät über weitere Aktionen

Nach den Warnstreiks im Einzelhandel von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen will die Gewerkschaft Verdi vorerst eine Pause einlegen. Die Gremien werden am Montag zusammenkommen und über weitere Aktionen bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 2. August beraten.

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Symbolbild

Quelle: Archiv

Dresden. Nach den Warnstreiks im Einzelhandel von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen will die Gewerkschaft Verdi vorerst eine Pause einlegen. Die Gremien werden am Montag zusammenkommen und über weitere Aktionen bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 2. August beraten, teilte Verdi am Sonntag in Leipzig mit.

Den Angaben zufolge hatten sich am Samstag wieder hunderte Beschäftigte an den Arbeitsniederlegungen beteiligt. Unter anderem gab es Ausstände in Leipzig, Chemnitz, Gera, Magdeburg und Dresden. Betroffen waren wiederholt Filialen von Kaufhof, Kaufland, H&M und Obi. Die Handelsverbände waren für eine Stellungnahme zu den Auswirkungen zunächst nicht erreichbar.

Bereits in den vergangenen Tagen und Wochen waren Beschäftigte der Branche in den drei Ländern in den Warnstreik getreten. Die Gewerkschaft fordert sechs Prozent mehr Geld. Bereits vor den Verhandlungen hatten die Arbeitgeber die Forderungen als überzogen bezeichnet. Sie boten bisher 1,5 Prozent und im Folgejahr nochmals 1 Prozent mehr Geld.

Der Einzelhandel beschäftigt nach Gewerkschaftsangaben in Sachsen rund 120 000 Mitarbeiter, in Thüringen rund 60 000 und in Sachsen-Anhalt rund 65 000 Mitarbeiter.

dpa

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