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Verbandsvorsitzender Jüdischer Gemeinden gestorben

Heinz-Joachim Aris Verbandsvorsitzender Jüdischer Gemeinden gestorben

Der langjährige Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde Dresden und Vorsitzende des Landesverbandes Sachsen der Jüdischen Gemeinden, Heinz-Joachim Aris, ist tot. Er starb in der Nacht zum vergangenen Freitag nach schwerer Krankheit im Alter von 82 Jahren.

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Heinz-Joachim Aris

Quelle: DNN/Archiv

Dresden. Der langjährige Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde Dresden und Vorsitzende des Landesverbandes Sachsen der Jüdischen Gemeinden, Heinz-Joachim Aris, ist tot. Er starb in der Nacht zum vergangenen Freitag nach schwerer Krankheit im Alter von 82 Jahren, wie der Zentralrat der Juden in Deutschland am Montag in Berlin mitteilte.

Die Nachricht „erfüllt uns mit tiefer Trauer“, sagte Präsident Josef Schuster. Die jüdische Gemeinschaft in Deutschland habe mit Aris „einen warmherzigen und klugen Menschen verloren“, der sich in überaus hohem Maße engagiert habe. „Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.“

Aris hatte als Junge die Bombardierung Dresden 1945 miterlebt, die seine Familie vor der Deportation bewahrte. Der Industriemanager war von 1992 bis 2012 Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde zu Dresden und gehörte dem Präsidium des Zentralrats an. Er baute die Dresdner Gemeinde mit auf und kümmerte sich vorrangig um die Integration der jüdischen Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion.

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